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Das größte Sicherheitsrisiko des Computer sitzt bekanntlich immer vor demselbigen (und trinkt billigen Kaffee). Netzwerksicherheit ist eine hochkomplexe Angelegenheit. Daran soll das folgende Beispiel noch einmal erinnern: Firewall und Virenscanner helfen nur wenig, wenn das Hochsicherheitsrisiko homo sapiens dem Bösewicht höchstpersönlich die Pforten öffnet und aus freien Stücken die vergiftete Suppe in sich hineinlöffelt. Immer [...]
![]() Kürzlich hat Google den Security-Scanner für Webanwendungen „skipfish“ als Open Source freigegeben. Das Tool (beta, Lizenz: Apache 2.0) kann mit heuristischen Methoden Schwachstellen auf Webservern aufspüren. Es folgt eine Kurzanleitung, wie man „skipfish“ unter Ubuntu (getestet für Jaunty) zum Laufen bringt. Sollte so aber auch für Koala funktionieren. „skipfish“ in Aktion Vorbemerkung: Nach dem Download [...]
![]() Es ist schon erstaunlich, wieviele Skripten (Java, Flash, Javascript …) manche Webseiten glauben, ausführen zu müssen. Während manche Skripten nur funktionaler Natur sind („Toll! Ein buntes Video!“), sammeln andere fleißig Nutzerdaten oder können gar eine Gefahr für das System darstellen. Um die Flut an Skripten einzudämmen, habe ich schon vor geraumer Zeit das Firefox Addon [...]
![]() Eine kabellose WLAN-Netzwerkverbindung kann leichter ausspioniert werden als eine verkabelte. Umso wichtiger ist es, die WLAN-Verbindung sicher zu konfigurieren. Dieser Beitrag beschreibt die manuelle Netzwerkkonfiguration eines debianoiden Client-Systems (Debian, Ubuntu …) mit WPA2 (Interface wlan0), PSK und DHCP-Unterstützung. Getestet auf Debian „Lenny“. Das folgende Beispiel geht davon aus, dass die Konfiguration nicht von einem grafischen [...]
![]() Nach einem Einbruch auf ein System platzieren Rootkits gerne Software und Dateien, die den Einbruch verschleiern und künftige diskrete Zugriffe des Angreifers ermöglichen sollen. Damit solche tiefgreifenden Eingriffe im Wirtssystem verborgen bleiben, arbeiten Rootkits gerne mit versteckten Prozessen, die dem durchschnittlichen User/Administrator nur schwer ins Auge springen dürften. Solche versteckten Prozesse zu entlarven, hat sich [...]
![]() Wie nun bekannt wurde gibt es unter FreeBSD 6.0 bis FreeBSD 6.4 und auch FreeBSD 7.2 einen 0-day-root-exploit welcher bis dato noch nicht behoben wurde. Auch ist eine offizielle Stellungnahme seites des FreeBSD Projects bis jetzt nicht bekannt. Wie der Entdecker der Schwachstelle, Frasunek, mitteilte, hat er das FreeBSD Project bereits am 29. August 2009 darüber in Kenntnis gesetzt. Robert Watson, einer der FreeBSD Core Team member, teilte mit, dass die E-Mail "lost in a slew" ist und er davon ausgeht, dass es in Kürze ein offizielles advisory geben wird. Bei der Schwachstelle handelt es sich um einen lokalen zero-day-exploit. Das heisst, ein Anwender muss Zugriff auf das System haben um root-Rechte zu erlangen. Laut The Register ist Version 7.1 und später nicht betroffen, allerdings zeigt dieses Video, dass auch FreeBSD 7.2 betroffen ist. Laut dem Entdecker der Schwachstelle ist es sehr einfach die Schwachstelle auszunutzen, welche anscheinend mit kqueue zusammenhängt. Videos: FreeBSD 6.x Exploit FreeBSD 7.2 Exploit Weitere Informationen: The Register UPDATE: Wie ich eben in der Mailingliste gelesen habe, ist das FreeBSD Security Team dabei einen Patch zu testen. Xin Li schreibt dazu: Currently we (secteam@) are testing the correction patch and do Es wird also in Kürze mit einem Patch gerechnet. Eine versehentlich nicht geschlossene Konsolensitzung kann sich als schwerwiegendes Sicherheitsproblem entpuppen. Systemadministratoren können jedoch ohne großen Aufwand dafür sorgen, dass sich eine Sitzung automatisch schließt. Dies gilt gerade für Server, auf die mehrere Nutzer Zugang haben oder auch für Einzelrechner, zu denen andere gelegentlich physischen Zugang haben. Im Folgenden wird beschrieben, wie der Systemadministrator ein [...]
![]() Jede Festplatte segnet irgendwann das Zeitliche. Mit smartmontools gibt es für Linux eine Software zur Zustandsanalyse von Festplatten, die einen bevorstehenden Crash einer Festplatte erkennen kann.EINSTIEG: Oft kündigt sich so ein Absturz z.B. durch ungewöhnliche Geräusche an. Mit smartmontools kann man überprüfen, ob sich die Festplatte in einem kritischen Zustand befindet und ob die Platte bald das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben könnte. Der Software zu Grunde liegt SMART (Self Monitoring, Analysis and Reporting Technology). SMART ist eine systemübergreifende Analysesoftware, die fest in der Firmware fast aller moderner Festplatten integriert ist. Hier belegt SMART einen kleinen Bereich, der nicht überschrieben werden kann. INSTALLATION: Auf den meisten Linuxsystemen sind smartmontools nicht standardmäßig installiert. Unter Ubuntu installiert man das Paket per Synaptic oder mit: sudo apt-get install smartmontools Das Paket smartmontools besteht aus dem Befehl smartctl und dem Daemon smartd. Im Folgenden soll ein typisches Nutzerszenario für den manuellen Check mit smartctl (auf Ubuntu) dargestellt werden (für die Platte: /dev/sda). Nicht näher eingegangen wird auf smartd, ein Daemon, der die Festplatte regelmäßig checkt, die Ergebnisse loggt und bei kritischem Zustand per email den Admin alarmieren kann. AKTIVIERUNG: Obwohl SMART auf den meisten modernen Platten integriert sein sollte, muss es nicht zwangsläufig aktiviert sein – so könnte z.B. eine entsprechende Einstellung im BIOS dies verhindern. Nach der Installation von smartmontools wollen wir also zunächst herausfinden, ob SMART überhaupt aktiviert ist (benötigt root-Rechte): harry@FRED:$ sudo smartctl -i /dev/sda
(…) === START OF INFORMATION SECTION === Model Family: Hitachi Travelstar 80GN family Device Model: IC25N060ATMR04-0 Serial Number: xxxxxxxxxxxxxxxxx Firmware Version: MO3OAD4A User Capacity: 60.011.642.880 bytes Device is: In smartctl database [for details use: -P show] ATA Version is: 6 ATA Standard is: ATA/ATAPI-6 T13 1410D revision 3a Local Time is: Thu Apr 23 10:55:56 2009 CEST SMART support is: Available – device has SMART capability. SMART support is: Enabled Sollte SMART auf /dev/sda zwar verfügbar (“available”), aber nicht aktiviert (“disabled”) sein, können wir dies manuell nachholen: smartctl -s on /dev/sda
BASISCHECK: harry@fred:$ sudo smartctl -H /dev/sda
(…) === START OF READ SMART DATA SECTION === SMART overall-health self-assessment test result: PASSED ERWEITERTER CHECK: Nun wollen wir aber doch eine detaillierte Auflistung der Fähigkeiten dieses Festplattenanalysetools. Welche Attribute kann smartmontools erfassen? Welche aktuellen Werte hat unsere Festplatte? Ab welchem Wert wird es kritisch? Die Antwort auf diese Fragen liefert: smartctl -A /dev/sda
ATTRIBUTE_NAME beschreibt die untersuchte Eigenschaft Beispiel: harry@fred$ sudo smartctl -A /dev/sda
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