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openSUSEs neuer Community-Manager

Im Februar hat Joe “Zonker” Brockmeier den Posten als Novells Communitymanager für das openSUSE Projekt aufgegeben. Lange Zeit war dieser Job unter den offenen Stellen bei Novell zu finden. Aber jetzt ist dieser Posten wieder besetzt und zwar mit Jos Poortvliet, der zumindest in der KDE Community kein unbekannter sein dürfte.

Jos in seinem ersten Statement “The opportunity to become part of the international openSUSE community is very exciting. There are a great number of interesting developments going on in the free software world, and openSUSE plays a major role in many of them. I look forward to working with the community on these, helping it grow, finding new directions and ways of developing, and delivering its innovative technologies to users and developers around the world.”

Ich finde, Jos ist eine hervoragende Wahl und das nicht nur weil ich ihn kenne und gut mit ihm zurechtkomme, sondern weil er wirklich schon Erfahrungen innerhalb eine FLOSS-Community gesammelt hat und weiß wie man etwas bewegen kann.

Isadoras KDE-Version erschienen

Linux Mint 9 Codename Isadora ist nun 2 Monate nach der Gnome-Version in der KDE-Variante erschienen. Die Variante basiert auf Kubuntu 10.04 Lucid Lynx und bringt Kernel Linux 2.6.32, Xorg 7.5 und KDE SC 4.4.4 mit. Major Features der Version sind der KDE Network Manager und der überarbeitete Software Manager. Der Software Manager ist komplett überarbeitet und soll effizienter, wie sein Vorgänger arbeiten. Ausserdem verfügt er jetzt über 30.000 Pakete im Gegensatz zu seinem Vorgänger, wo nur 300 verfügbar waren. Ausserdem ist es möglich Reviews von anderen Nutzern zu lesen und selbst Reviews zu Software zu schreiben, dafür enthält der Software Manager in Webkit umgesetzte GUI, die von Ubuntus Software Center inspiriert wurde. Ich fand das an der Stelle nicht ganz so toll, die (Über)Schriften im Software Manager haben sich bei meiner kleinen Bildschirmauflösung überschnitten und waren dadurch unleserlich und das obwohl da ja eingentlich CSS schon Möglichkeiten bietet, an Bildschirme mit 800×600px Auflösung denkt wohl heute in der Zeit der Netbooks keiner mehr ;)

Überarbeitet wurde auch das Backup-Tool der Distribution. Yakuake, dansguardian, htdig, Miro, Bleachbit und Acetoneiso werden jetzt per default installiert Mint4Win, der Wubi-ähnliche Installer für Windows ist wieder in der Distribution enthalten. Ausserdem wurde der Ubuntu “Startup Disk Creator” an das Linux Min-Design angepasst und wird per default installiert. Mehr natürlich in den Release Notes.

Join the Game

Am Mittwoch auf dem LinuxTag haben Jos Poortvliet und Frank Karlitschek bei RadioTux auf der Bühne, dass neue Programm “Join the Game” des KDE e.V. vorgestellt. Der KDE e.V. versucht mit diesem Programm neue Mitglieder zu gewinnen, die den Verein vor allem finanziell unterstützen. Bei Join the Game geht es aber um mehr als nur einfache Spenden. Die Mitglieder sollen auch in die KDE-Community integriert werden mit einer Mitgliederversammlug zur Akademy-Zeit oder anderen Events. Werden allerdings kein Stimmrecht für Wahlen besitzen. Dafür erhalten sie allerdings viermal im Jahr einen Bericht über die Tätigkeiten des KDE e.V. um sich so über den Verbleib des von ihnen gezahlten Geldes zu informieren zu können. Das Geld soll helfen, die Kosten der steigenden Aktivitäten der KDE-Community decken zu können. Das erste KDE e.V. Individual Supporting Membership-Member wurde übrigens Georg Greve der Gründer der FSFE und die Nummer zwei war Vincent Untz von der Gnome-Foundation. Mehr gibt es im entsprechenden Announcement von Jos Poortvliet. Auf den Mitschnitt von der RadioTux Bühne müßt ihr noch eine Weile warten.

Stepping down from KDE, Gecko, and vbox …

Howdy Guys,

Few Weeks ago i wrote that i’ve got a job offer in Kuala Lumpur,
I got this Job now and unfortunately now I need now to reorder my
life a bit. So first step is now to step down from KDE, Gecko
and vbox teams. I am not really happy about this step but sometimes
priorities goes to new state and we have to reorder something.
I’ll spend my time more to portmgr stuff, mentoring fresh
Blood, Gnats cleanup’s and committing any good stuff. I’d like
to say many thanks for all the nice time in these teams ;-) .

- Martin

Stepping down from KDE, Gecko, and vbox …

Howdy Guys, Few Weeks ago i wrote that i’ve got a job offer in Kuala Lumpur, I got this Job now and unfortunately now I need now to reorder my life a bit. So first step is now to step down from KDE, Gecko and vbox teams. I am not really happy about this step but sometimes priorities goes to [...]

KDE and the Masters of the Universe

Ich habe beim Surfen mal wieder einen neuen Podcast gefunden, wie soll es sein relativ jung, die erste Episode ist gerade erst veröffentlicht. Der Podcast von Guillermo Amaral heißt “KDE and the Masters of the Universe” und wird sich ausschliesslich um Themen rund um das KDE Projekt und die KDE Software Compilation drehen. Geplant sind vor allem Interviews mit KDE Entwicklern. Die erste Episode enthält ein Interview mit Aaron Seigo. Ich bin schon gespannt, wie es da weiter geht.

Tipp: Repositories in YAST einfügen

Ich habe vor Kurzem einen Artikel geschrieben wie man sich Infos aus dem System zum Sound holt. Diesen Artikel nehme ich als Grundlage um Euch zu erklären wie Repositories eingebunden werden per YAST. Es gibt für ALSA eine separate Quelle, die das System mit den aktuellsten ALSA-Paketen versorgt. Oft kann ein ALSA-Update manch' ein Soundproblem lösen.

Als Erstes empfehle ich einen Blick auf die ALSA Webseite. Dort findet Ihr die Angaben zur aktuellsten Version. HIER

Jetzt nicht wie wild die Pakete runterladen! Das ist nämlich gar nicht nötig. Wir binden uns in YAST die Quelle dazu ein. So wird sichergestellt, dass Euer System immer mit der neusten ALSA-Version *gefüttert* wird. Deswegen klicke HIER um auf die Seite der Paket Suchmaschine von openSUSE zu gelangen. Für die openSUSE 11.2 aktiviert Ihr das Kästchen 11.2 :-) und gebt im Suchfenster alsa-utils ein. Da müsste dann dieses Repository angezeigt werden

http://download.opensuse.org/repositories/multimedia:/libs/openSUSE_11.2/

(Stand: 07.05.2010).

Das ist das, was wir gleich in YAST einbinden.

Die Bildstrecke dürfte eigentlich selbsterklärend sein. Zwischen durch halt nicht vergessen auf "Hinzufügen" oder "Weiter" zu klicken ;)

Tipp: per Konsole Infos zum Sound holen

Hier habe ich Euch eine Reihe von Konsolenbefehlen aufgeschrieben die bei einem Thread zum Thema "Sound funktioniert nicht" im Forum helfen das Problem einzugrenzen; wenn nicht sogar zu lösen :-D

1. verwendete openSUSE-Version:
cat /etc/*release
2. verwendetes KDE:
kwin --version
3. verwendeter Kernel:
uname -a
4. verwendete Soundkarte:
/sbin/lspci | grep -i audio
/usr/sbin/hwinfo --sound
5. verwendeter Chipsatz:
head -1 /proc/asound/card0/codec*
6. geladene Soundmodule:
lsmod | grep -i snd
7. installierte ALSA-Pakete:
zypper se -si alsa
8. mit welcher ALSA-Version arbeitet der Kernel:
cat /proc/asound/version
9. zu ladende Soundmodule beim Systemstart:
cat /etc/modprobe.d/*sound*