Juli 2010
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die Sprache Goethes und Schillers

Las ich letztens, lachte herzlich und ging weiter. Was würden wohl gerade Goethe und Schiller tun, jene die sich die Freiheit nahmen, die Sprache nach ihrem Geschmacke zu formen — ja mit dieser zu spielen, wenn sie denn um die heutigen Grammatik-Nazis wüßten? Jene die da vermeinen eine durch und durch bürokratisierte Sprache mit dem lebendigen Schreibstil dieser Größen Deutscher Gefilde zu vergleichen. Es geht nicht um Fleißpreise, es geht um Kreativität — daß Gesamtbild mag zwar entscheiden, ohne Inhalt jedoch ist auch der schönste Anstrich nur Fassade, ohne angepaßte Fassade kommt es selbst mit ansprechendem Inhalt zum Stilbruch. Ergo, trollt euch. Die Deutsche Sprache kann beispielsweise einen sogenannten Deppenapostroph leichtens verkraften, nicht aber Legionen inhaltsleerer Schwafler, die ihren Grammatik Almanach wie eine Standarte vor sich herführen und somit ihre Geistlosigkeit zementieren.