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Selbsterkenntnis auf dem PolitCamp

Die als Twitter-Begeisterte geltende Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bedauerte nur, dass “die etablierten Printmedien” den Dienst und die ihm eigene Kommunikationsform “nicht kapieren”. Die “Twitter-Logik” werde dort “durch den Kakao gezogen” nach dem Motto: “Was schreibt die da für beknackte Sachen.”

via heise

Ich dachte schon mit dem Zitat des Tages wäre es getan, aber dieses PolitCamp scheint wohl ein Hort der Selbsterkenntnis zu sein, wie in obigem Beispiel anschaulich zu sehen. Ich halte ohnehin nicht derart viel von diesem großen Palaver auf diesen diversen Camps, die Netzvolk da veranstaltet. Da ist sicherlich mancher Profi drunter, wie aus den Programmen ersichtlich, aber unterm Strich ist der Mehrwert diverser Camps gegen Null gehend. Zuviel Gerede, zuviel der Redundanz, zuviel Selbstdarsteller, zu wenig Nachhaltigkeit, zu wenig der teils bitter notwendigen Aktion. Und überhaupt eine meist zum Himmel schreiende Arroganz in puncto Netzkultur/Netzpolitik: ein wenig Technik-foo und die Gebetsmühle vom Werkzeug der Freiheit, Inhalte sind primär das Netz — wie daraus ein Werkzeug für alle entstehen soll ist mir immer noch ein Rätsel.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Sicherlich ist damit diese übliche Automagie gemeint, die überall im Netz anzutreffen ist: wirf jemandem ein Werkzeug hin, erkläre es zum Selbstläufer und den Nutzenden zum MacGyver von $thematik. Wir kennen wohl alle das Prinzip des Wiederkäuers, letztendlich kommt es dort zur Verdauung, die hierbei jedoch überhaupt nicht angestrebt wird. Vielmehr ist Kauen um des Kauen Willens die Kür und deshalb kann man diesen Camps auch jeglichen Stempel aufdrücken und bekommt dennoch immer beinahe identische Inhalte. Vom Werkezeug Netz, den Chancen und anderem foo fabulieren auch letztendlich die Werbe und selbst diese bekommen nicht wirklich etwas auf die Beine, außer wiederum mit dem Verkauf der Hoffnung auf diesen Mehrwert ihr täglich Brot zu verdienen.

Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Taten sehn – indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn.

Aber um auf das obige Beispiel zurückzukommen – schließlich ging es mal primär um diese Aussage, den Rat der Damen und Herren Kollegen sollte man in diesem Fall doch beherzigen, auch wenn sonst wenig Erhellendes aus Berlin kommt. Und ich tue jetzt etwas Nützliches, gehe offline und rufe einen guten Freund an :-)

Zitat: Goethe, Faust

Zitat des Tages: ein Medienexperte der Liberalen

Konform mit seinen Parlamentskollegen ging Burkhardt Müller-Sönksen, Medienexperte der FDP-Fraktion. Politiker können seiner Ansicht nach durch eigene Direktangebote im Web 2.0 das erzählen, was sie “pur meinen”.

via heise

… noch direkter? Die Direktheit der Liberalen schmerzt schon gewaltig, ich glaube mehr von diesem pur meinen verträgt das Deutsche Volk auf Dauer nicht, ohne vice versa ebenso direkt die rote Karte zu zeigen.

Freundlicher Empfang beim Ikhaya-Team

Ikhaya-TeamGestern Abend empfing ich die Einführung zum Ikhaya-Team auf ubuntuusers.de. Auf freundliche, humorvolle und vor allem kompetente Art und Weise durfte ich mir einen Überblick zeigen lassen, welches die Aufgaben des Ikhaya-Teams sind. Da laufen ganz spannende und zugleich lebendige Prozesse im Hintergrund ab, ausserdem steht ein recht leistungsfähiges CMS zur Verfügung. Die erfahrenen Jungs vom Team stellten mir die einzelne Schritte vor, um an der Front mitwirken zu können. Mir gefällt die lockere und humorvolle Art, wie die Menschen dort wirken, ohne dabei die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Viele der Entscheidungen basieren auf dem demokratischen Verständnis und der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung. Mir gefällt das! Übrigens hat das Nachrichten-Portal eine bewegte Geschichte hinter sich.

Dabei konnte ich seit Jahren wieder einmal an einem IRC teilnehmen. Die Art der Kommunikation ist nicht ganz mein Ding, das ist mir zu hektisch und zu unübersichtlich. Dafür ist praktisch jederzeit jemand da, den man etwas fragen kann. Und eine Antwort bekommt man offenbar immer, auch wenn es bloss ein gezielter, augenzwinkender Knie-Schuss ist, weil man Gnome statt KDE nutzt.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die ich mit all den Ubuntu-Leuten im Team ausführen darf. Ich werde wohl am meisten davon profitieren, denn dadurch kann ich viel lernen und erfahre Neues. Ja, auch alte Säcke dürfen das Recht nutzen, zu lernen. Leider kann ich mir nicht alle Zeit der Welt nehmen, um dort mitzuwirken. Mittlerweile budgetiere ich meine Freizeit am obersten Limit und muss darauf achten, dass meine Familie und insbesondere unser Sohn nicht zu kurz kommen. Es ist eine wunderbare Zeit mit Ruben und die kann man nicht nachholen. Deswegen steht nicht nur im Zweifelsfall meine Familie auf dem Platz zwei, unmittelbar nach meinem Broterwerb. (Das Wort habe ich bei Dirk geklaut.) Und just auf dem Platz drei steht die Community. Ubuntu steht für “Menschsein in der Gemeinschaft” und das ist eine wahre Herausforderung!

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OpenBSD 4.7: I’m still here

Audio-Datei herunterladen (song47.mp3)

Das Release steht vor der Tür, Comic und Song stehen nun ebenso bereit.1 Have phun! :D

  1. P.S. eine Bitte: wer nur Trollen möchte macht das in $linuxforum, wo FUD zum täglichen Brot gehört. Hier macht man sich nur lächerlich und stiehlt mir meine Zeit.

… wir sind nominiert

via Bulo

Darum gehts und dies war in der Gratulationsmail von dem einzigartigen Bulo :D

jetzt buchen: Westerwelle-Reisen

via Extra 3

:D

Zitat des Tages: die schwarz-gelbe Kopfpauschale

via Bulo

Der Tagesspiegel hingegen sieht gar eine Gerechtigkeit darin, ein zu Teilen erwiesenermaßen ungerechtes System mit einer Zementierung dieser Ungerechtigkeit zu kompensieren. Ziel ist es den Arbeitgeber einmal mehr zu entlasten, der jedoch maßgeblich an der gesundheitlichen Belastung vieler Bürger beteiligt ist. Sicherlich, es soll ein sozialer Ausgleich stattfinden — zumindest in der Theorie1, nur kennen wir derlei Dinge aus der Praxis. In der Regel bedeutet dies oft ein Auslegen des Betrags und nach einigen bürokratischen Hürden erhält dann derjenige den Zuschuß. Unterm Strich bleibt ob der erhöhten Bürokratie und des stattfindenden Ausgleichs eine erhöhte Belastung für den Steuerzahler2. Und wer sich leichtens steuerlich entlasten kann in diesem Lande ist auch kein Geheimnis: eben jene die mit diesem vermeintlichen Solidaritätsprinzip zu einem Plus an Beteiligung herangezogen werden sollen.

Fazit: Klientelpolitik Marke FDP mit tatkräftiger Unterstützung der Union.

  1. siehe auch das Papier des DGB
  2. Stichwort Steuererhöhung

Deutschland bildet trotz Waffenembargo Truppen des usbekischen Diktators Islam Karimow aus

karriere_bundeswehr_500

Deutschland führt Krieg, nicht nur in Afghanistan, sondern auf der ganzen Welt. Es muss nicht immer eine direkte Kriegsbeteiligung sein, wie am Hindukusch, die deutsche Lebenslüge wird mittlerweile sogar vom Verteidigungsminister Karl Theodor von und zu Guttenberg als kriegsähnlicher Zustand bezeichnet. Gerade erst hat eine Studie des Friedensforschungsinstitut Sipri gezeigt, dass sich die deutschen Rüstungsexporte seit 2005 verdoppelt haben. Deutschland ist dementsprechend weltweit an Kriegen beteiligt. Man sollte auch keinem Kind Feuer in die Hand geben und sich hinterher darüber beschweren, wenn die Wohnung abbrennt. Selbst ein Waffenembargo scheint den deutschen Panzer nicht stoppen zu können, wie die Ruhrbarone heute berichten.

(weiterlesen…)

Hat, Max & Laura Braun

via Michael Fragstein, vimeo