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	<title>UnixFreunde &#187; olhe</title>
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		<title>Götz Werner zum bedingungslosen Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 18:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim bedingungslosen Grundeinkommen geht es nicht um anstrengungslosen Wohlstand, sondern um die Sicherung einer bescheidenen, aber menschenw&#252;rdigen Existenz. Anstrengungslosen Wohlstand erlebt man im Jetset, das hat mit bedingungslosem Grundeinkommen gar nichts zu tun. Wer ein Grundeinkommen hat, der kann zeigen, was in ihm steckt, denn er muss sich nicht an einen unbefristeten Arbeitsvertrag festklammern, er <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3544">Götz Werner zum bedingungslosen Grundeinkommen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Beim bedingungslosen Grundeinkommen geht es nicht um anstrengungslosen Wohlstand, sondern um die Sicherung einer bescheidenen, aber menschenwürdigen Existenz. Anstrengungslosen Wohlstand erlebt man im Jetset, das hat mit bedingungslosem Grundeinkommen gar nichts zu tun. Wer ein Grundeinkommen hat, der kann zeigen, was in ihm steckt, denn er muss sich nicht an einen unbefristeten Arbeitsvertrag festklammern, er kann Risiken eingehen. </p></blockquote>
<p>Interview <a href="http://planet-interview.de/interview-goetz-werner-25062010.html">mit Götz Werner (DM)<br />
</a></p>
<p>Ich glaube mehr muß man dazu gar nicht sagen, oder? Exakt auf den Punkt gebracht, müßte es auch der bildungsfernen «liberalen Elite» einleuchten. Im Moment 4% sollten zumindest die FDP zum Umdenken animieren, doch weit gefehlt, denn dort sitzen keine erfolgreichen Geschäftsleute, sondern Politiker die sich großzügig bedienen ohne irgendeine Art von Gegenleistung zu erbringen!</p>
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		<title>Apples technischer «Vorsprung»</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 16:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cupertino claims, the issues stem from a faulty formula in software that indicates the iPhone’s signal strength, which has been present in every iPhone from the first-generation model to the latest iPhone 4. That’s right — Apple is responding to a signal problem by redesigning its signal strength icon. wired Kurzum, alles nur Einbildung, der <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3537">Apples technischer «Vorsprung»</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Cupertino claims, the issues stem from a faulty formula in software that indicates the iPhone’s signal strength, which has been present in every iPhone from the first-generation model to the latest iPhone 4.</p>
<p>That’s right — Apple is responding to a signal problem by redesigning its signal strength icon.
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/07/apple-claims-iphone-signal-loss-is-software-mirage/">wired</a></p>
<p>Kurzum, alles nur Einbildung, der Kunde zahlt wie immer für die eigene Einfalt.</p>
<p><strong>Update</strong>: <a href="https://blog.fefe.de/?ts=b2c2a578">Apple hat ein ziemlich großes Problem mir dem iPhone4</a></p>
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		<title>das Dilemma der Linken</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 19:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Linkspartei hat ein Problem, sie stellt ein Gemenge aus vielerlei Interessen dar. Weniger vergleichbar mit den grenzdebilen Fl&#252;gelk&#228;mpfen der bekannten Parteien, um W&#228;hlergruppen zu binden — es sind mehr fundamentale Positionen, die innerhalb einer einzigen Partei vertreten werden. Spricht man mit Mitgliedern der einzelnen Parteien und ich tue dies mit Vorliebe abseits des Internets, <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3525">das Dilemma der Linken</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Linkspartei hat ein Problem, sie stellt ein Gemenge aus vielerlei Interessen dar. Weniger vergleichbar mit den grenzdebilen Flügelkämpfen der bekannten Parteien, um Wählergruppen zu binden — es sind mehr fundamentale Positionen, die innerhalb einer einzigen Partei vertreten werden.</p>
<p>Spricht man mit Mitgliedern der einzelnen Parteien und ich tue dies mit Vorliebe abseits des Internets, so bekommt man eher ein Gespür für diese Probleme, denn mittels der Lektüre diverser Medien. Da trifft eben Realität auf Mutmaßungen, welche anhand des PR-Geblubbers und der Aussagen einzelner Funktionäre vorgenommen werden. Die «Realität» ist immer noch Trumpf, das Internet selbst abstrahiert zu stark, «entmenschlicht» teils die Diskutanten.</p>
<p><span id="more-3525"></span></p>
<p>Aber um auf das Problem zurück zu kommen, es ist im Prinzip recht einfach. Die Linke ging aus einer Ost– und einer Westpartei hervor, namentlich PDS und WASG. Die PDS ist gemeinhin als <em>SED-Nachfolgepartei</em> bekannt, WASG formierte sich im Westen aus Genossen und Gewerkschaftlern. Hier treffen folglich also nicht nur Ost und West aufeinander, auch heute immer noch eine unsichtbare Grenze in großen Teilen der Gesellschaft, sondern auch ehemalige SPD-Mitglieder, Gewerkschaftler, Kommunisten, Sozialisten, ehemalige Grüne usw. Das Spektrum reicht von «gemäßigt» bis «extrem» im weitesten Sinne. Dieses Dilemma wurde auch innerhalb der Linkspartei erkannt, weswegen man auch Lafontaine und Gysi an dieselbige setzte. Diese beiden «Galionsfiguren» sollten Wählergruppen in Ost und West binden und zugleich Brücken zwischen diesen bauen.</p>
<p>Die Rechnung ging jedoch nicht wirklich auf, auch heute schaut man noch Abgrenzungen und diese sind innerhalb der Linkspartei recht massiv ausgeprägt. Von dieser Seite aus betrachtet hat die Linkspartei sicherlich ein großes Kompatiblitätsproblem mit den «etablierten» Parteien oder sagen wir besser mit den «gewachsenen» Parteien hierzulande. Dennoch denke ich gerade ob dieses breiten Spektrums bietet die Linkspartei ein enormes Potential, welches sich eventuell entfallten kann, wenn sie denn in naher Zukunft endlich eine innere Einheit bewerkstelligen können. Und ich denke, daß genau dies die Angst ist, die SPD und Grüne beherrscht: eine starke Linkspartei, die nichts zerstritten auf politischem Terrain umherirrt, sondern schlagkräftig die Mißstände der deutschen Politik angeht.</p>
<p>Bis dahin ist es aber noch ein langer und steiniger Weg, der vor allem durch Störfeuer seitens der Genossen und Grünen unbegehbar werden kann. Dies sah man auch gestern bei der Farce zur Bundespräsidentenwahl, die Linkspartei hätte entgegen all ihrer Überzeugungen für einen von zwei erzkonservativen Kandidaten stimmen sollen. Die Medien heute überschlagen sich geradezu und weisen stoisch der Linkspartei den schwarzen Peter zu. Dabei war die Enthaltung die einzig logische Konsequenz.</p>
<p>Die Linke muß eine innere Einheit finden, ohne mittels der üblichen Gleichmacherei ein Schatten ihrer selbst zu werden, d.h. das breite Spektrum muß gewahrt werden. SPD und Grüne hingegen täten gut daran der Linkspartei diese Zeit zu geben, um somit die gemeinsame Schlagkraft gegenüber neoliberalen Untiefen zu erhöhen. Wobei, gerade bei den Genossen hege ich so meine Zweifel: unter der Ägide Schröders wurde der neoliberale Grundstein innerhalb der SPD gelegt, unter dem Schatten der großen Koalition wurde die neoliberale Feste errichtet. Solange man diese nicht einreißt kann auch keine echte Annäherung stattfinden.</p>
<p>Fazit: die «Opposition» muß sich erst ihren hauseigenen «Baustellen» widmen, bevor sie andere für das eigene Versagen verantwortlich macht. Die Linkspartei als omnipotenten Prügelknaben zu ächten schwächt eine echte Opposition und vernebelt den Blick auf die eigene Problematik.</p>
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		<title>Bundespräsident?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[K&#246;hler sprach bei seinem Abgang von dem fehlenden Respekt gegen&#252;ber diesem Amt und damit hat er wohl recht. Der fehlende Respekt aber ist hausgemacht, sp&#228;testens nachdem Roman Herzog dieses &#252;bernahm ging es mit der W&#252;rde des Amtes bergab. Wobei ich keineswegs diverse H&#246;hen und Tiefen zuvor unterschlagen m&#246;chte, wie z.B. die fragw&#252;rdige Vergangenheit Scheels oder <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3510">Bundespräsident?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Köhler sprach bei seinem Abgang von dem fehlenden Respekt gegenüber diesem Amt und damit hat er wohl recht. Der fehlende Respekt aber ist hausgemacht, spätestens nachdem Roman Herzog dieses übernahm ging es mit der Würde des Amtes bergab. Wobei ich keineswegs diverse Höhen und Tiefen zuvor unterschlagen möchte, wie z.B. die fragwürdige Vergangenheit Scheels oder Carstens, aber eine echte Zäsur wurde erst mit Herzog deutlich. </p>
<p><em>Durch Deutschland muß ein Ruck gehen.</em> sprach er anno 97 und tatsächlich verzeichnen wir in Deutschland seit diesen Jahren einen massiven Abstieg in Bildung, Sozialem etc. pp. <em>Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen.</em> Daß z.B. die Würde des Menschen nicht unantastbar ist, zeigte sich recht deutlich unter der Ägide der Genossen und deren Agenda. Aber ich schweife ab, von einem Präsidenten, der dem Volk vorsteht, war da nie viel zu spüren. Die vielzitierte Würde des Amtes war da schon mehr ein entfernt verhallendes Echo. Die Interimslösung Rau oder der Wirtschaftsmensch Köhler wußten den Level noch zu senken. Dazu der würdelose Abgang Horst Köhlers? Und er wird noch mit dem Zapfenstreich geehrt? Er läßt in Zeiten der Krise ob ein wenig Kritik dieses Amt und das Volk in diesem Lande im Stich und wird dafür noch mit allen Ehren verabschiedet? Nicht, daß er jemals ein <em>Volkspräsident</em> war, aber mit Würde hatte dies auch nichts mehr gemein.</p>
<p><span id="more-3510"></span></p>
<p>Last not least war diese Farce um die beiden erzkonservativen Kandidaten, nach Köhlers würdelosem Abgang, inklusive der Wahl per se, mehr als nur ein Schritt gen Abgrund. Dies war die komplette Demontage dieses Amtes, quasi ein politischer <em>finishing move</em>. Merkels Vasallen würfelten wohl um den Kandidaten und SPD/Grüne gaben sich dem Taktieren und Abstrafen hin.</p>
<p>Begeisterungsfähige Lemminge fordern nunmehr die direkte Wahl des Bundespräsidenten. Als ob dies die Lösung des Problems wäre. Mehr Bildung für alle, wäre das A und O in diesem Land. Aber wer ist daran interessiert dem Volk mehr Bildung zu verschaffen, wirklich jedem Einzelnen? Wohl kaum die politische Elite, die ganz gut mit diesen Lemmingen zu leben vermag und deren Alltag mittels <em>panem et circenses</em> zu versüßen weiß.</p>
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		<title>die Wahl des Bundespräsidenten</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 12:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kritik habe ich f&#252;r beide en masse, eines wird aber sichlich nicht geschehen, da&#223; ich mir wirklich nachhaltig bez&#252;glich dieses durch und durch &#252;berfl&#252;ssigen Amtes den Kopf zerbreche. Was ich jedoch gerne sage gegen&#252;ber all diesem mygauck oder notmypresident: notmypeople. Ich habe f&#252;r das Gros der Lemminge einfach nichts &#252;ber. M&#252;ndige B&#252;rger stelle ich mir <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3504">die Wahl des Bundespräsidenten</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik habe ich für beide en masse, eines wird aber sichlich nicht geschehen, daß ich mir wirklich nachhaltig bezüglich dieses durch und durch überflüssigen Amtes den Kopf zerbreche. Was ich jedoch gerne sage gegenüber all diesem <em>mygauck</em> oder <em>notmypresident</em>: <em>notmypeople</em>. Ich habe für das Gros der Lemminge einfach nichts über. Mündige Bürger stelle ich mir anders vor. Gott-sei-Dank darf Volk derartige Ämter nicht direkt wählen …</p>
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		<title>morituri te salutant</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 11:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Z&#228;sur, welche bei den Liberalen einherging, fand nicht erst mit dem Advent der Hotelsubventionen statt, nein Projekt 18 ist da schon eher Markstein, wenn nicht gar die Berufung Westerwelles zum Generalsekret&#228;r per se. Aber auch zuvor haftete diese Partei der Stallgeruch der Wendeh&#228;lse mit massiver Klientelpolitik an. Wir erinnern uns vielleicht an den Sturz <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3483">morituri te salutant</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zäsur, welche bei den Liberalen einherging, fand nicht erst mit dem Advent der Hotelsubventionen statt, nein Projekt 18 ist da schon eher Markstein, wenn nicht gar die Berufung Westerwelles zum Generalsekretär per se. Aber auch zuvor haftete diese Partei der Stallgeruch der Wendehälse mit massiver Klientelpolitik an. Wir erinnern uns vielleicht an den Sturz Helmut Schmidts? Ernstnehmen konnte man also die Liberalen nie wirklich, zu sehr spielten sie immer Zünglein an der Waage, waren auf die eigenen Vorteile bedacht und machten daraus auch keinen Hehl. Ist mitunter Otto Graf Lambsdorff ein Begriff? Flick? Nein? Ganz großes Kino, unbedingt nachholen, dafür genügt sogar bedingt Wiki-Trivia.</p>
<p>Und Genscher? Heute verklärt als <em>großer Mann</em>, damals verschrien als <em>Genschman</em>, welcher die Lufthansa wohl auf die Idee brachte <em>Miles &amp; More</em> zu initiieren. Oder Jürgen Möllemann? Briefbogen-Affäre, rechtspopulistische Polarisierung — man erkennt sicherlich anhand dieser Beispiele den roten Faden, der dies Partei durchzieht. Vielleicht paßt ein Möbiusband gar besser, für die Umschreibung der Politik in dieser Partei. </p>
<p>Einziger Ausreißer: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Diese zeigte Rückgrat, beinahe einzigartig in der Politik und ein Novum innerhalb dieser Partei, und trat von ihrem Amt als Justizministerin unter Kohl zurück — Anlaß war der große Lauschangriff. Aber heute? Heute mimt Leutheusser-Schnarrenberger weiterhin die Liberale, positioniert sich als Alibi-Freiheitskämpferin um entsprechende Wähler zu binden, trotz zweier Chaoten an der Spitze. Es wäre mal wieder an der Zeit Rückgrat zu zeigen, diesmal final, mit dem Ausstieg aus dieser Partei.</p>
<p>Apropos Möbiusband: heute versuchen Linder und Westerwelle dieses mit aller Vehemenz zu durchbrechen, indem sie die FDP vollends gegen die Wand fahren. Stetig sinkende Umfragewerte, parteiinterenes Aufbegehren gegenüber der Spitze, omnipräsente Tadelung des duo infernale in den Medien. Rechtspopulismus, asozialer Habitus etc. pp. — man glaubte wohl die Zeit sei reif, daß eine derart kommunizierte Gesinnung die entsprechende Resonanz beim Volk erzeugen könne. Weit gefehlt und das ist auch gut so. Zwar fehlt dem Gros des Volkes eine tatsächliche <em>soziale Ader</em>, aber so richtig tief gesunken ist es selbst in der Krise noch nicht. Irgendwo regt sich immer ein Iota schlechtes Gewissen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,703440,00.html">Wenn die Liberalen nun vermeinen mit ein wenig Kurskorrektur abermals die Partei retten zu können</a>, so wird dies wohl nicht gelingen. Zu groß ist schon der von Möllemann und vor allem Westerwelle angerichtete Schaden, darüber hinaus würde sich einzig und allein der Habitus der Wendehälse einmal mehr verdeutlichen. </p>
<p><em>Morituri te saltutant</em> wäre insofern wohl ein adäquates Motto für den nächsten Parteitag. Wie schon bei den Genossen vermochte es die Ägide eines Einzelnen eine Partei zugrunde zu richten. Bei der FDP zumindest trat Westerwelle einzig noch zum <em>coup de grâce</em> an, die Vorarbeit leisteten andere.</p>
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		<title>Apple …</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 11:17:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich schrieb einmal Apple kann alles, au&#223;er gute Software schreiben. Und heute sehe ich mich gezwungen diese Aussage zu revidieren, Apple kann gar nichts richtig, au&#223;er die Leute f&#252;r dumm zu verkaufen. Steve Jobs Describes iPhone 4 Signal Strength as a ‘Non <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3475">Apple …</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schrieb einmal <em>Apple kann alles, außer gute Software schreiben</em>. Und heute sehe ich mich gezwungen diese Aussage zu revidieren, <em>Apple kann gar nichts richtig, außer die Leute für dumm zu verkaufen.</em></p>
<p><a href="http://www.macrumors.com/2010/06/24/steve-jobs-describes-iphone-4-signal-strength-a-non-issue/">Steve Jobs Describes iPhone 4 Signal Strength as a ‘Non Issue’</a></p>
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		<title>fragwürdige Sicherheit mittels EFFs HTTPS Everywhere</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 13:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So jedenfalls in der Theorie. In der Praxis ist HTTPs Everywhere auf Firefox beschr&#228;nkt, denn nur f&#252;r diesen existiert diese Erweiterung. Ein eventuell vorhandenes SSL/TLS per se kann nat&#252;rlich jeder haben, sofern unterst&#252;tzt, allerdings ohne den mit dieser Erweiterung einhergehendem Automatismus. Aber ein https:// sollte von den meisten noch nachvollziehbar sein. Tats&#228;chliches Problem aber ist <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3442">fragwürdige Sicherheit mittels EFFs HTTPS Everywhere</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So jedenfalls in der Theorie. In der Praxis ist HTTPs Everywhere auf Firefox beschränkt, <a href="http://www.eff.org/deeplinks/2010/06/encrypt-web-https-everywhere-firefox-extension">denn nur für diesen existiert diese Erweiterung</a>. Ein eventuell vorhandenes <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/w/index.php?title=Transport_Layer_Security&#038;oldid=368405219">SSL/TLS</a> per se kann natürlich jeder haben, sofern unterstützt, allerdings ohne den mit dieser Erweiterung einhergehendem Automatismus. Aber ein https:// sollte von den meisten noch nachvollziehbar sein.</p>
<p>Tatsächliches Problem aber ist diese angestrebte Verschlüsselung. Viele, die <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/w/index.php?title=Transport_Layer_Security&#038;oldid=368405219">SSL/TLS</a> einsetzen, wissen nicht um die Tücken von <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/w/index.php?title=Transport_Layer_Security&#038;oldid=368405219">SSL/TLS</a>. Auch dem Redakteur von <a href="http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/1006/75894.html">golem</a> war dies wohl nicht bewußt als er schrieb: <em>Von da an werden alle Anfragen an Wikipedia und die entsprechenden Ergebnisse zwischen dem Browser und dem Wikipedia-Server abhörsicher verschlüsselt.</em> Denn erstens wird eben in der Regel nicht jegliche Kommunikation mit dem Server verschlüsselt und sobald man beispielsweise bei der Wikipedia Bildmaterial anwählt, verläßt man den sicheren Hafen, denn konsistent wurde SSL/TLS dort nicht umgesetzt. Es sind Kleinigkeiten, Kleinigkeiten, die jedoch bei einem Personenkreis mit einem tatsächlichen Sicherheitsbedürfnis schnell einen gewaltigen Kolateralschaden nach sich ziehen können. Somit sind beispielsweise ebenso Rückschlüsse möglich, welche Seiten man en detail besuchte — auch derart läßt sich ein Profil erstellen. Bei den Microbloggingdiensten Twitter und identi.ca schaut es nicht anders aus, Facebook wechselt mal gerne von https nach http und vice versa, etc. pp. Etwaige Werbung und Statistikmodule führen den Anspruch von SSL/TLS ohnehin gleich mal wieder ad absurdum.</p>
<p><span id="more-3442"></span></p>
<p>Was bleibt? Nun eine verschlüsselte Suche beispielsweise bei Google, Google aber weiß was man gesucht hat und vor allem wer dies getan hat. Ebenso weiß auch Facebook, was wer wo auf deren Server treibt. Bleibt also die Frage vor wem man sich schützen möchte? Vor den Augen der größten Datenakquisiteure Google und Facebook etwa? Oder möchte man Vater Staat ausweichen? Letzterer kann natürlich auch ein Profil ob diverser Inkonsistenzen bei der Verschlüsselung erstellen oder dieser tritt einfach beispielsweise an Google heran, wie just bei Google Streetview geschehen, und verlangt Auskunft.</p>
<p><a href="http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/1006/75894.html">EFF</a> weist natürlich auf ein Teil dieser Problematik im Zusammenhang mit SSL/TLS hin: <em>As always, even if you’re at an HTTPS page, remember that unless Firefox displays a colored address bar and an unbroken lock icon in the bottom-right corner, the page is not completely encrypted and you may still be vulnerable to various forms of eavesdropping or hacking (in many cases, HTTPS Everywhere can’t prevent this because sites incorporate insecure third-party content).</em> Aber selbst in den Medien, wie man anhand von Golem sieht, kam dies nicht wirklich an.</p>
<p>Sicherheit ist kein Plugin oder irgendeine PFW in Windows, Sicherheit ist ein Konzept. Ein Konzept, daß nie 100% Sicherheit garantieren kann, dennoch aber konsequent durchdacht sein sollte, um nicht schon die Basis nachaltig zu kompromitieren.</p>
<p>Last but not least, Golems Einwurf mit veralteten oder nicht korrekt erstellten Zertifikaten ist nur die halbe Miete, denn <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b544bbc7">auch Firefox ist nicht allwissend</a> und so manche Warnung <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b7a3db16">entpuppte sich im Nachhinein als <em>Fehler</em> des Browsers</a>. Wie schon erwähnt, ich halte von derlei Automatismen nicht viel, verführen sie doch zu dem Irrglauben omnipotente Sicherheit zu besitzen oder zumindest <em>Sicher genug</em> zu sein. In letzter Zeit wurde zudem vermehrt Kritik laut an <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EFF-zweifelt-an-Abhoersicherheit-von-SSL-963857.html">der Vertrauenswürdigkeit diverser Zertifizierungsstellen</a>. </p>
<p>Ich würde zur <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/w/index.php?title=Tor_(anonymity_network)&#038;oldid=369362549">Tor</a> raten — neben der Nutzung von SSL/TLS, man büßt zwar Komfort ein, aber man erhält ein gewaltiges Plus an Sicherheit, auch gerade gegenüber dem Server-Betreiber. SSL/TLS weckt Vertrauen, kann diesem aber in der Praxis meiner Meinung nach nur bedingt gerecht werden.<a href="http://www.heise.de/security/meldung/Studie-Warnmeldungen-bei-SSL-Zertfikaten-so-gut-wie-nutzlos-748745.html"> Zumindest funktioniert es auch ohne Brain 1.0 nicht wirklich</a>. Wer hingegen vermeint ein Plugin genügt kann auch gleich auf diesen verzichten, denn ein Konzept besitzt dieser keines, nur ein beruhigtes Gewissen. </p>
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		<title>Google Webfonts</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olhe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich benutze hier die Google Webfonts, anst&#228;ndige Browser, wie Opera, Firefox und Google Chrome k&#246;nnen damit ohne Probleme umgehen, der IE8 glaube ich ebenso. Mobile Browser hingegen machen Probleme, werden jedoch mit dem ergonomischeren Mobiltheme begl&#252;ckt, wer dennoch das originale Theme nutzt mu&#223; halt damit leben und eventuell Bugreports an den Browser-Anbieter seines Mobilger&#228;tes senden. <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3436">Google Webfonts</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich benutze hier die <a href="http://code.google.com/webfonts">Google Webfonts</a>, anständige Browser, wie Opera, Firefox und Google Chrome können damit ohne Probleme umgehen, der IE8 glaube ich ebenso. Mobile Browser hingegen machen Probleme, werden jedoch mit dem ergonomischeren Mobiltheme beglückt, wer dennoch das originale Theme nutzt muß halt damit leben und eventuell Bugreports an den Browser-Anbieter seines Mobilgerätes senden. Insbesondere fällt da wie immer Apple auf, die anscheinend alles können außer gute Software schreiben. Der mobile Safari versagt bei mir kläglich, schlimmer noch er zeigt es alternierend korrekt/fehlerhaft an. Opera Mobile (Symbian) hingegen funktioniert einwandfrei, ebenso der auf Webkit basierende Nokia Mobilbrowser. Android kann es ebenso wenig <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/webfonts/faq.html#Browsers_Supported">wie ich just hier las</a>, schöne Pleite für Google. Liegt aber wohl an dem nicht durchdachten Upgrade-Modell bei Android. </p>
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		<title>life</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 22:02:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[When you realize the value of all life, you dwell less on what is past and concentrate on the preservation of the future.
–Dian <p>Weiterlesen <a href="http://akephalos.de/?p=3430">life</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>When you realize the value of all life, you dwell less on what is past and concentrate on the preservation of the future.</p></blockquote>
<p>–<a href="http://gorillafund.org/Page.aspx?pid=380"><em>Dian Fossey</em></a></p>
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