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	<title>UnixFreunde &#187; Chris</title>
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		<title>10 Argumente gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 18:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Schweiz haben die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger f&#252;r ein Minarett-Verbot gestimmt. In Bayern hat sich die Mehrheit per Volksentscheid f&#252;r einen weit umfassenden Nichtraucherschutz ausgesprochen. In Hamburg wurde am Wochenende die Schulreform gestoppt. Sp&#228;testens seit dem Urknall in Hamburg wird &#252;ber verbindliche Volksentscheide auf Bundesebene diskutiert. SPD, Gr&#252;ne und CSU sind daf&#252;r, CDU und <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/Cybk6zeMOBk/">10 Argumente gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="volksentscheid" border="0" alt="volksentscheid" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/volksentscheid.jpg" width="630" height="236"/></p>
<p>In der Schweiz haben die Bürgerinnen und Bürger für ein Minarett-Verbot gestimmt. In Bayern hat sich die Mehrheit per Volksentscheid für einen weit umfassenden Nichtraucherschutz ausgesprochen. In Hamburg wurde am Wochenende die Schulreform gestoppt. Spätestens seit dem Urknall in Hamburg wird über verbindliche Volksentscheide auf Bundesebene diskutiert. SPD, Grüne und CSU sind dafür, CDU und FDP dagegen. Ich denke: Deutschland ist noch nicht reif für diese Form der Demokratie.</p>
<p> <span id="more-23293"></span>
</p><p><strong>1. Das Beispiel der Schweiz zeigt, dass eine Mehrheit die Rechte einer Minderheit unterdrücken kann,</strong> ohne dass die Minderheit sich wehren kann, da diese nicht abstimmungsberechtigt ist. In Hamburg war Ähnliches zu beobachten: Über 200.000 Eltern waren nicht abstimmungsberechtigt, obwohl ihre Kinder in unserer Stadt zur Schule gehen und damit ihre Rechte und ihre Zukunft betroffen war. Wenn eine Mehrheit die Rechte einer Minderheit per Volksentscheid unterdrücken kann, führt das unsere Demokratie ad absurdum.</p>
<p><strong>2. Volksentscheide werden in der Regel destruktiv eingesetzt.</strong> In Hamburg wurde gegen die Schulreform gestimmt, in Berlin das «Ja» für Tempelhof weit verfehlt, 1996 votierten die Bürgerinnen und Bürger aus Berlin und Brandenburg gegen die Länderfusion zu Berlin-Brandenburg. In der Regel werden die «Neins» einen Volksentscheid für sich entscheiden. Um den Status Quo zu bewahren, lassen sich mehr Menschen mobilisieren, als «zu neuen Ufern aufzubrechen». Stillstand bedeutet Rückschritt. Volksentscheide werden in der Regel zum Stillstand führen, nicht aber in die Zukunft.</p>
<p><strong>3. Bei Volksentscheiden werden irrationale Ängste geschürt,</strong> die Bevölkerung somit verunsichert. In Hamburg und in der Schweiz wurde von den Schulreform– und den Minarett-Gegnern Ängste geschürt um ein entsprechendes Votum zu erreichen. Angst ist kein guter Ratgeber, Entscheidungen aus der Angst heraus zu treffen, bedeutet eine Gefahr für die Demokratie. Es wird keine Sachentscheidung mehr getroffen, sondern die Irrationalität entscheidet. Würde nach einem Kindesmord über die Todesstrafe abgestimmt, würde dieser Volksentscheid die entsprechende Mehrheit bekommen. Die Bevölkerung wird durch Volksentscheide in erster Linie nicht an der Demokratie beteiligt, sondern verunsichert.</p>
<p><strong>4. Volksentscheide beschleunigen die Entfremdung zwischen Politik und Bürger.</strong> Volksentscheide dienen in der Regel dazu, politisch getroffene Entscheidungen zu «korrigieren». Jedoch wird nicht das Gespräch und die Diskussion mit den politischen Parteien gesucht – es wird sich gegenüber der Politik abgegrenzt, die Konfrontation gesucht. Am Wochenende in Hamburg hat sich zudem gezeigt, dass Initiatoren von Volksentscheiden Sieg oder Niederlage zur Selbstprofilierung nutzen. Es kann der Eindruck entstehen, als ginge es um Personen, nicht aber um die Sache. Das ist für unsere Demokratie, in der die Politik schon «einen schweren Stand» hat, extrem schädlich.</p>
<p><strong>5. Das Volk muss manchmal vor dem Volk geschützt werden.</strong> Unsere Gründungsväter haben aus der Erfahrung des Dritten Reichs heraus per Grundgesetz Plebiszite auf Bundesebene verhindert. Die Erfahrung der Schweiz zum Minarett-Verbot beweist, dass diese Ängste auch heute noch aktuell sind. Ich bin mir sicher, dass ein Volksentscheid in Deutschland zu einem ähnlichen Ergebnis führen würde. Der in unserer Gesellschaft verankerte «latente Rassismus» ließe sich durch Volksentscheid vom Stammtisch in die Politik tragen. Eine grauenhafte und auch gefährliche Vorstellung. In der Politik entlarvt sich beispielsweise die NPD immer selbst – würde sie aber einen verbindlichen Volksentscheid für sich entscheiden, wäre der Entscheid im Gesetz zementiert, völlig unabhängig ob die NPD bei der nächsten Wahl untergehen würde.</p>
<p><strong>6. Unser Grundgesetz schützt uns bereits vor übereifrigen Politikern.</strong> In den letzten Jahren gab es unzählige Klagen, die unsere Freiheit betrafen und abschließend vor dem Bundesverfassungsgericht überprüft und entschieden wurden. Karlsruhe hat immer salomonisch geurteilt und so diverse Schieflagen korrigiert. Wir können auf unser Grundgesetz vertrauen.</p>
<p><strong>7. Volksentscheide werden durch finanzielle Mittel entschieden.</strong> Während bei Wahlen zwischen den politischen Parteien noch weitestgehend mit gleichen Waffen gekämpft wird, ist dies bei Volksentscheiden nicht der Fall. Gerade in Hamburg ist dies überdeutlich geworden: Die Gegner der Schulreform konnten nahezu auf unbegrenzte finanzielle Mittel zurückgreifen, während die Befürworter sich gar gegen die Anwälte «der anderen Seite» zur Wehr setzten mussten, Abmahnungen wurden verschickt, Befürworter der Schulreform öffentlich denunziert und eingeschüchtert. Volksentscheide sind nicht Ausdruck einer Demokratie. Im Gegenteil: Geld regiert die Welt, dies gilt insbesondere für Plebiszite. Man stelle sich einmal vor, die INSM würde einen Volksentscheid initiieren.</p>
<p><strong>8. Volksentscheide entscheiden nicht über das Gemeinwohl.</strong> Unsere Gesellschaft hat sich zu einer egoistischen Gesellschaft sondergleichen entwickelt. Dementsprechend werden Initiatoren von Volksentscheiden immer im Vorteil sein, ihre «Leute» zu mobilisieren. Der Rest wird in der Regel nicht sein Kreuz setzen. Auch sind politische und gesellschaftliche Zusammenhänge oftmals zu komplex, als dass darüber per einfachem Kreuz entschieden werden kann. Volksentscheide schaden dementsprechend eher dem Gemeinwohl, als dass sie ihm zugute kommen. Eine mobilisierte Minderheit entscheidet über eine uninformierte und desinteressierte Mehrheit.</p>
<p><strong>9. Volksentscheide fehlen durch die schwache Beteiligung die Legitimation.</strong> Nach jeder Wahl wird von Politikern und Publizisten die niedrige Wahlbeteiligung kritisiert. Es gibt bereits Stimmen, die davor warnen, unseren Politikern fehle die Legitimation durch das Volk. Das kann nicht damit ausgeglichen werden, dass Volksentscheide initiiert werden, bei denen noch viel weniger Menschen zur Wahlurne schreiten. Wenn Politikern bei einer Wahlbeteiligung von 60% die Legitimation des Volkes fehlen soll, dann ist dies bei Volksentscheiden mit Wahlbeteiligungen von rund 40% um so mehr der Fall. Jedem Volksentscheid fehlt somit die gesellschaftliche Legitimation.</p>
<p><strong>10. Volksentscheide werden durch publizistische Macht entschieden.</strong> Seien wir ehrlich: Nicht Überzeugung oder Wissen spielen wenn gewählt wird — oder über Volksentscheide entschieden wird — die entscheidende Rolle, sondern jenes, was am Morgen in der BILD und der FAZ von Döpfner und Diekmann sowie am Abend bei Anne Will von Westerwelle, der INSM &amp; Co. verbreitet wurde. Volksentscheide sind somit nicht der Wille des Volkes, sondern der Wille der publizistischen Macht. Demokratie geht anders.</p>
<p>—</p>
<p>Ich gebe ja zu, dass direkte Demokratie und Volksentscheide eine große Sympathie hervorrufen. Jedoch werden damit die Probleme unserer Zeit am falschen Ende angegangen. Die Politik und die Parteien müssen transparent werden, jegliche Entscheidung und auch Verträge müssen für den interessierten Bürger offen, öffentlich nachvollziehbar sein. Transparenz schafft Glaubwürdigkeit und Legitimation. Der politischen Diskussion, auch Unterschiede zwischen den Parteien aufzuzeigen, kann dies nur gut tun. Zudem würde Offenheit und Transparenz innerhalb der Politik die Bürgerinnen und Bürger wieder mehr für dieselbe interessieren.</p>
<p>Unsere Demokratie ist, man kann es so dramatisch ausdrücken, in ihren Grundfesten erschüttert. Das lässt sich nicht durch Volksentscheide beheben. Im Gegenteil: die Probleme würden nur vergrößert werden. Unsere Politik muss in einem ersten Schritt offen und transparent werden. Und in 10 Jahren können wir uns dann noch einmal über Volksentscheide unterhalten. Entweder ist unsere Demokratie erwachsen geworden — oder obige Punkte wurden eindrucksvoll bestätigt. Hoffen wir auf Ersteres.</p>
<p>Ähnliche Gedanken:<br /><a title="nachdenkseiten.de" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6226">Die Nachdenkseiten und ein Einordnungsversuch des Vorgangs in Hamburg</a></p>
<p>Gegenrede:<br /><a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/volksentscheide-die-neue-buergerwehr-1.976423">Heribert Prantl: Die neue Bürgerwehr</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/Cybk6zeMOBk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Firefox – die nächste Generation</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Beta von Firefox 4.0 l&#228;uft bei mir ohne Probleme und sehr stabil. Bisher hatte ich erst einen Absturz von Adobes Flash Player – der Browser selbst st&#252;rzte dabei nicht ab, es erschien lediglich eine Hinweismeldung, ich konnte weiter surfen, nach dem n&#228;chsten Neustart funktionierte dann wieder alles wie gehabt. Das Multiprocessing funktioniert also ohne <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/U_XbWBeq7nk/">Firefox – die nächste Generation</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/firefox-4-0-beta-kompatible-addonserweiterungen/">Die Beta von Firefox 4.0 läuft bei mir ohne Probleme und sehr stabil</a>. Bisher hatte ich erst einen Absturz von Adobes Flash Player – der Browser selbst stürzte dabei nicht ab, es erschien lediglich eine Hinweismeldung, ich konnte weiter surfen, nach dem nächsten Neustart funktionierte dann wieder alles wie gehabt. Das Multiprocessing funktioniert also ohne Probleme. Bei Mozilla schreitet die Entwicklung des Firefox 4.0 selbstverständlich voran – <a title="mozilla.org" href="http://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/nightly/latest-trunk/">die Nightlys lassen sich natürlich jederzeit nutzen, wenn gewünscht</a>. Der Codename lautet Minefield – zwei Entwicklungen versprechen Interessantes:</p>
<p> <span id="more-23287"></span>
</p><p><strong>AppTabs</strong></p>
<p>Zukünftig wird sich aus jedem Tab ein AppTab erstellen lassen:</p>
<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="apptabs_minefield" border="0" alt="apptabs_minefield" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/apptabs_minefield.jpg" width="621" height="153"/></p>
<p>Wie man sieht, habe ich aus F!XMBR, Facebook und Twitter ein AppTab erstellt, Heise in alter Ansicht gelassen. Wenn Eure Browsersitzung gespeichert wird und beim Neustart neu geladen wird, werden auch die AppTabs wieder als AppTabs dargestellt – die Entwicklung schreitet voran, gestern wurden sie noch als normale Tabs bei Neustart geladen. Da die Beschriftung fehlt, wird um Beispiel bei Twitter auch nicht angezeigt, wenn es neue Tweets gibt. Dennoch ist es eine Entwicklung mit Potential. Schau m’er mal, was die Entwickler sich einfallen lassen.</p>
<p><strong>TabCandy</strong></p>
<p>Die Erweiterung <a href="https://hg.mozilla.org/labs/tabcandy/file/89cb54a52bf5" title="hg.mozilla.org">TabCandy</a> kommt aus den Mozilla Labs. Kurz gesagt lassen sich damit Tabs gruppieren, <a title="downloadsquad.com" href="http://www.downloadsquad.com/2010/07/19/tabcandy-video-firefox-4-tab-manager/">Download Squad spricht von einem Virtuellen Desktop Manager für Firefox und hat einen Screencast erstellt</a>:</p>
<p><object width="620" height="377"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/t5AP6GBkw5Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/t5AP6GBkw5Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="620" height="377"></embed></object></p>
<p>Gerne hätte ich ja auch ein paar Screenshots angefertigt, gestern funktionierte es noch, mit der aktuellen Nightly leider nicht. Aber auch TabCandy sieht sehr fein aus.</p>
<p>Sehr interessant das Alles… <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/U_XbWBeq7nk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ole von Beust, Roland Koch und der Missbrauch unserer Demokratie</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Materials Aart &#124; CC-Lizenz Roland Koch hat vor zwei Monaten seinen R&#252;cktritt als Ministerpr&#228;sident des Landes Hessen verk&#252;ndet. Politik ist nicht mein Leben, so der vermeintliche Rechtspopulist, der durch eine Unterschriftenkampagne gegen die doppelte Staatsb&#252;rgerschaft ins Amt gekommen war. Wo kann ich hier gegen die Ausl&#228;nder unterschreiben, sollen damals viele Hessen an den CDU-St&#228;nden <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/rS_ZLsR_KMo/">Ole von Beust, Roland Koch und der Missbrauch unserer Demokratie</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="" border="0" alt="" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/von_beust_plakat.jpg" width="620" height="481"/><br />Foto: <a title="flickr.com" href="http://www.flickr.com/photos/materialboy/">Materials Aart</a> | <a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a></p>
<p>Roland Koch hat vor zwei Monaten seinen Rücktritt als Ministerpräsident des Landes Hessen verkündet. <em>Politik ist nicht mein Leben</em>, so der vermeintliche Rechtspopulist, der durch eine Unterschriftenkampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft ins Amt gekommen war. <em>Wo kann ich hier gegen die Ausländer unterschreiben,</em> sollen damals viele Hessen an den CDU-Ständen gefragt haben. Gestern ist Ole von Beust als Bürgermeister der Hansestadt Hamburg zurückgetreten. von Beust zitierte in seiner Erklärung aus der Bibel: <em>Alles hat seine Zeit</em>. Die Zeit scheint nun für die beiden CDU-Politiker gekommen zu sein. Roland Koch und Ole von Beust waren von den Wählern vier, bzw. fünf Jahre in ihr Amt gewählt worden. Ihr Rücktritt inmitten einer Legislaturperiode zeugt von einem Missbrauch unserer Demokratie und der Verhöhnung des Wählerwillens.</p>
<p> <span id="more-23257"></span>
</p><p>von Beust hat dies offen zugegeben: <em>Jetzt braucht ein Nachfolger Zeit, um sich inhaltlich und persönlich profilieren zu können</em>, so der noch amtierende Bürgermeister vor versammelter Presse. Beide Politiker, Roland Koch wie auch Ole von Beust, sind insbesondere wegen ihrer Persönlichkeit von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt worden. Besonders von Beust hat diese Karte im Wahlkampf ausgespielt: <em>Alster, Michel, Ole</em> war auf den Wahlkampfplakaten der CDU zu lesen. Die CDU machte somit ihren Spitzenkandidaten Ole von Beust zu einem Wahrzeichen unserer Stadt. An Inhalten war man nicht interessiert, ebenso wenig die eigene Partei in den Vordergrund zu stellen.</p>
<p>Wenn Politiker in Mitte einer Legislaturperiode zurücktreten, ohne dass Neuwahlen folgen, dann hat dies nur ein Ziel: Der Nachfolger soll aufgebaut werden, sich profilieren und einen Amtsbonus gegenüber dem Herausforderer aufbauen. von Beust hat dies offen zugegeben. Das ist nicht nur ein grobes Foulspiel innerhalb des demokratischen Wettbewerbs, sondern auch die Missachtung der Wählerinnen und Wähler. Die Hamburgerinnen und Hamburger haben nicht in erster Linie die CDU gewählt, sondern ihren Ole, Hamburgs liebsten Schwiegersohn. Die Hessen haben nicht Volker Bouffier gewählt, sondern ihren Roland Koch, den Lautsprecher der deutschen Politik.</p>
<p>Roland Koch hat nicht angekündigt, ein Jahr nach seiner Wiederwahl zurückzutreten um das Ruder an Volker Bouffier zu übergeben. Ole von Beust hat während seiner Wahlkampfreden ebenso wenig gesagt, dass zwei Jahre später Christoph Ahlhaus übernehmen wird. Der Wählerwille wird hintergangen, im politischen Wettbewerb wird sich per taktischem Foulspiel ein großer Vorteil verschafft. Bei der Fußballweltmeisterschaft gab es für solche taktischen Foulspiele im Mittelfeld die Gelbe Karte — in unserer Demokratie bleiben solche Vergehen ohne Folgen. Im Gegenteil: oft genug wird sich gegenüber den Mitbewerbern ein großer Vorteil verschafft, der dann zum Wahlsieg führt.</p>
<p>Roland Koch und Ole von Beust sollten sich schämen, sie haben es nicht verdient, dass man sie mit Respektbekundungen überhäuft. Selbst im Rücktritt beweisen sie machttaktisches Kalkül – alles ist bis ins kleinste Detail geplant, die eigene Partei soll an der Macht bleiben, der Wählerwille wird ignoriert. Es ist an der Zeit, diesen — unserem gesellschaftlichen Miteinander zuwider laufenden — Taktiken ein Ende zu bereiten. Tritt ein Politiker aus so genannten persönlichen Gründen zurück, sollten Neuwahlen anberaumt werden. Unverzüglich.</p>
<p><strong>Alles andere ist ein eklatanter Missbrauch unserer Demokratie.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/rS_ZLsR_KMo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Schulreform in Hamburg gescheitert</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 20:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Hamburg ist heute nicht nur Ole von Beust zur&#252;ckgetreten – auch wurde &#252;ber die so genannte Schulreform per Volksentscheid durch die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger entschieden. CDU, SPD, Gr&#252;ne und Linke waren f&#252;r die Schulreform, FDP und NPD dagegen. CDU, SPD, Gr&#252;ne und Linke haben es nicht geschafft, ihre W&#228;hler zu mobilisieren und Hamburgs B&#252;rger <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/JHeRdXekJJw/">Schulreform in Hamburg gescheitert</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="moppel_volksentscheid" border="0" alt="moppel_volksentscheid" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/moppel_volksentscheid.jpg" width="620" height="388"/></p>
<p><a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/in-hamburg-sagt-man-tschuess/">In Hamburg ist heute nicht nur Ole von Beust zurückgetreten</a> – auch wurde über die so genannte Schulreform per Volksentscheid durch die Bürgerinnen und Bürger entschieden. CDU, SPD, Grüne und Linke waren für die Schulreform, FDP und NPD dagegen. CDU, SPD, Grüne und Linke haben es nicht geschafft, ihre Wähler zu mobilisieren und Hamburgs Bürger von der Schulreform zu überzeugen. Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, jedoch steht bereits fest, dass die Schulreformgegner, FDP und NPD, die Schulreform gekippt haben. Sie liegen bereits uneinholbar vorn und und haben das Zustimmungsquorum überschritten. Zwei Parteien, die nicht in der Hamburger Bürgerschaft vertreten sind, FDP und NPD, haben damit eine Schulreform gekippt, die von allen parlamentarischen Parteien gewünscht und als notwendig erachtet wurde. Über die Gegner der Schulreform sagte Ole von Beust vor einigen Wochen: «Aber mich hat überrascht, dass manche so unverhohlen sagen: Wir wollen nicht, dass unsere Kinder länger als notwendig mit Kindern mit Migrationshintergrund zur Schule gehen.»</p>
<p><strong>Der elitäre Rassismus hat heute in Hamburg gesiegt.<br />Ein schwarzer Tag für unsere Stadt.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/JHeRdXekJJw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Hamburg: Vorsicht Beustelle</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 18:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Situation in Hamburg genial von Bulo festgehalten…  <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/gN4_RJqQ19w/">Hamburg: Vorsicht Beustelle</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 20px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="beustelle" border="0" alt="beustelle" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/beustelle.jpg" width="550" height="550"/></p>
<p><a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/in-hamburg-sagt-man-tschuess/">Die Situation in Hamburg</a> genial von <a title="twitter.com" href="http://twitter.com/DerBulo">Bulo</a> festgehalten… <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/gN4_RJqQ19w" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>In Hamburg sagt man Tschüss</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 11:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut &#252;bereinstimmenden Medienberichten wird Ole von Beust morgen Nachmittag seinen R&#252;cktritt als B&#252;rgermeister der Hansestadt Hamburg erkl&#228;ren. Das ist gut und richtig so. Mit Ole von Beust geht nicht nur einer der beliebtesten B&#252;rgermeister Hamburgs, sondern auch einer der inkompetentesten. Als ich vor acht Jahren in die sch&#246;nste Stadt der Welt zog, war von Beust <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/yhUzpwfdYIU/">In Hamburg sagt man Tschüss</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="von_beust_hase" border="0" alt="von_beust_hase" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/von_beust_hase.png" width="620" height="482"/></p>
<p>Laut übereinstimmenden Medienberichten wird Ole von Beust morgen Nachmittag seinen Rücktritt als Bürgermeister der Hansestadt Hamburg erklären. Das ist gut und richtig so. Mit Ole von Beust geht nicht nur einer der beliebtesten Bürgermeister Hamburgs, sondern auch einer der inkompetentesten. Als ich vor acht Jahren in die schönste Stadt der Welt zog, war von Beust bereits Bürgermeister. Ich habe keinen anderen Bürgermeister in unserem Rathaus kennengelernt — als ich mich gerade in Hamburg einlebte, hatte sich die Hamburgische CDU vom Rechtspopulisten Schill mit seiner Gefolgschaft wählen lassen. Eine weltoffene und tolerante Stadt hatte sich in die Fänge von durchgeknallten Rechten begeben.</p>
<p> <span id="more-23217"></span>
</p><p>Das wird heute in aller Regel vergessen, wenn über Ole von Beust gesprochen wird. von Beust gilt als Synonym für die erste schwarz-grüne Regierungsbildung in unserem Land, nicht aber, dass er dem Ansehen der Hansestadt Hamburg massiv geschadet hat. von Beust musste selbst in der Folge feststellen, mit wem er da gemeinsame Sache machte. Als Ronald Barnabas Schill versuchte, ihn zu erpressen, zerbrach die dunkelbraune Zusammenarbeit. Auch hier wird von den Medien ein stückweit Geschichtsklitterung betrieben: allen Ortes heißt es, von Beust sei wegen seiner Homosexualität erpresst worden. Das ist nur der sekundäre Teil der Wahrheit. Schill hatte von Beust erpresst, weil dieser seinen angeblichen Lebensgefährten, Roger Kusch, zum Senator gemacht hatte. Roger Kusch ist heute deutschlandweit als Dr. Tod bekannt.</p>
<p>Ole von Beust fiel es nicht wirklich schwer, sich als Opfer des Ronald Barnabas Schill darzustellen, und so erreichte die CDU in der Folge die absolute Mehrheit. Das war 2004 nicht nur dem Umstand der Rot-Grünen Bundesregierung geschuldet – für Hamburg kann man sagen, dass der beliebte Ole von Beust den Hauptanteil an diesem Erfolg trug, nicht aber weil die Menschen Gerhard Schröder und Joschka Fischer im Bund zum Teufel wünschten. Die BILD jubelte und hatte fortan einen Handlanger im Hamburger Rathaus.</p>
<p>Bei der letzten Bürgerschaftswahl verpasste die CDU dann die absolute Mehrheit, für Rot-Grün reichte es nicht, da die Linken in die Bürgerschaft einzogen, und so wurde an der Alster das erste Schwarz-Grüne Bündnis geschmiedet. Seitdem jagt eine Horrormeldung die nächste. Die Grünen begangen offen Wahlbetrug: im Wahlkampf gingen sie gegen von Beust, die Elbvertiefung und das Kohlekraftwerk auf die Straße, um dann von Beust zu wählen, der Elbvertiefung zuzustimmen und die Ablehnung gegen Moorburg aufzugeben.</p>
<p>Das Prestigeprojekt des Senats, die Elbphilharmonie, entwickelt sich zu einem Desaster sondergleichen: die Kosten explodieren wöchentlich, es ist ein Fass ohne Boden, der Eröffnungstermin musste bereits um ein Jahr verschoben werden, kürzlich erst starb ein Bauarbeiter. Die Elbphilharmonie Hamburgs kann heute als Synonym für eine abgehobene Elite gelten, die bei den Schwachen kürzt um sich selbst ein Denkmal und einen Ort des gesellschaftlichen Zusammentreffens zu  setzen. Die Elbphilharmonie ist Zeuge der unglaublichen Abgehobenheit der Politikerkaste von den Menschen.</p>
<p>Zuletzt wurde in Verbindung mit unserer Hansestadt immer von der Schulreform gesprochen. Auch hier zeigt sich das gesamte dilettantische Vorgehen des Hamburger Senats. Ole von Beust und Christa Goetsch haben es nicht im Ansatz verstanden, ihr Projekt zu vermitteln, zu erklären oder gar schmackhaft zu machen. Als sich Proteste in den elitären und bessergestellten Stadtteilen regte, wurden dieser nicht ernst genommen. Die Gegner der Schulreform haben gezeigt, was Geld erreichen kann und dass man sie ernst nehmen muss. Morgen wird Hamburg in einem Volksentscheid über die Schulreform abstimmen. Die Gegner der Schulreform sind Umfragen zufolge leicht vorne – die Schulreformgegner können nur noch daran scheitern, dass nicht genügend Menschen morgen ihre Stimme abgeben.</p>
<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="cdu_die_gruenen" border="0" alt="cdu_die_gruenen" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/cdu_die_gruenen.png" width="620" height="388"/></p>
<p>Ole von Beust wird morgen zurückteten – und das ist auch gut so. Ich habe ihn als inkompetent, ohne Rückgrat, als liebsten Schwiegersohn der BILD kennengelernt. Ein Neuanfang kann der Stadt nur gut tun – er wäre in der heutigen Zeit enorm wichtig. Die Grünen müssen sich nun eine Frage gefallen lassen: <em>Quo vadis?</em> Als Nachfolger steht der rechte Hardliner und Innensenator Christoph Ahlhaus bereit. Würden die Grünen, die früher auf der Seite der Demonstranten standen, während der Innensenator den Befehl zum Einsatz der Wasserwerfer gab, Ahlhaus als Bürgermeister mittragen, wäre das ähnlich verwerflich, wie die Zusammenarbeit von Beusts mit Ronald Barnabas Schill. Es ist zu vermuten, dass die Grünen diesen Schritt mitgehen werden – sie haben sich bereits mehrfach meistbietend verkauft.</p>
<p><strong>Der Rücktritt von Beusts ist der letzte Charaktertest der Hamburger GAL.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/yhUzpwfdYIU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Darauf hat die Welt gewartet: Telekom veröffentlicht Netz-Knigge</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 19:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: howzey &#124; CC-Lizenz 101 Leitlinien f&#252;r die digitale Welt – so nennt sich ein neues Projekt der Deutschen Telekom, genauer des Creation Centers der Telekom Laboratories unter der Leitung von  Raimund Schmolze. Ich bef&#252;rchte fast, die so genannten Leitlinien sind ernst gemeint – und keine Realsatire. jetzt.de hat bereits auf die Lachnummer passend geantwortet: <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/aC2-KMPmaAA/">Darauf hat die Welt gewartet: Telekom veröffentlicht Netz-Knigge</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="abandon_telephone" border="0" alt="abandon_telephone" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/abandon_telephone.jpg" width="620" height="413"/><br />Foto: <a title="flickr.com" href="http://www.flickr.com/photos/howzey/">howzey</a> | <a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a></p>
<p><a title="eetiquette.de" href="http://eetiquette.de/de/">101 Leitlinien für die digitale Welt</a> – so nennt sich ein neues Projekt der Deutschen Telekom, genauer des Creation Centers der Telekom Laboratories unter der Leitung von  Raimund Schmolze. Ich befürchte fast, die so genannten Leitlinien sind ernst gemeint – und keine Realsatire. jetzt.de hat bereits auf die Lachnummer passend geantwortet: <a title="jetzt.sueddeutsche.de" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/507719">10 Ratschläge für die Telekom</a>. Besonders fein: <em>Bevor man sich aufschwingt, anderen Tipps zu geben, sollte man jemanden vom Creation Center damit beauftragen, vor der eigenen Haustüre zu kehren</em>.</p>
<p> <span id="more-23188"></span>
</p><p>Die Knigge gleicht einer Ansammlung von Allgemeinplätzen, Selbstverständlichkeiten – man darf sogar eine gewisse Chuzpe unterstellen. Beispiel gefällt? Nr. 11: <em>Das Schicken von großen Dateianhängen ist wie Reisen mit Übergepäck. Es bremst und blockiert gerne das System</em>. Man mag gar nicht darauf antworten wollen, aber liebe Telekom, schon einmal <a title="telekom.de" href="http://www.telekom.de/">die eigene Webseite</a> aufgerufen? Flash-überladener Mist, der jeden Rechner, besonders altersschwache, ausbremst. Wie jetzt.de schrieb, erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. </p>
<p>Ein anderes Beispiel gefällt? Nr. 28: <em>Ja, man darf auf Twitter auch Leuten «folgen», die man nicht persönlich kennt</em>. Nein, ehrlich, das habe ich wirklich nicht gewusst. Das heißt, ich darf wirklich <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/live-long-and-prosper/">Commander Spock und Captain James T. Kirk</a> folgen? Wahnsinn. Bisher hatte ich eigentlich immer gedacht, Ashton Kutcher würde seine knapp 5,5 Mio. Follower alle persönlich kennen. Gut, dass mich die Telekom diesbezüglich aufgeklärt hat. Danke. </p>
<p>Okay, liebe Telekom, jetzt habt Ihr mich wirklich erwischt. Nr. 46: <em>Schalte Dein Handy in Flugzeugen, Krankenhäusern und Teilchenbeschleunigern aus, um keine elektronischen Hochleistungsgeräte zu stören</em>. In Flugzeugen und Krankenhäuser habe ich grundsätzlich das Telefon immer aus, im Übrigen auch immer im Restaurant. Mensch, aber im Teilchenbeschleuniger habe ich das bisher immer vergessen. Puh, gut, dass mir bisher nichts passiert ist und ich noch keine Schwarzen Löcher verschuldet habe. Gott sei Dank. Einmal tief durchatmen. </p>
<p>Nr. 50: <em>Melde Dich mit Deinem vollständigen Namen, wenn Dich ein unbekannter Teilnehmer anruft</em>. Bestimmt, damit Eure Drückerkolonnen und Werbeanrufen auch genau wissen, dass ich am Apparat bin. Ich werd narrisch. Das glaubt Ihr doch nicht selbst. Last but not Least. Nr. 95: <em>Bezeuge Dein Beileid auf demselben Wege auf dem Du eine traurige Nachricht erhalten hast</em>. Liebe Telekom, mein aufrichtiges Beileid für diese Peinlichkeit – aber mit dem schon wieder vergessenen <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/hurra-wir-haben-ein-internet-manifest/">Internet Manifest</a> habt Ihr ja <em>berühmte</em> Vorbilder. Das Netz ist unendlich, doch für diese 101 Leitlinien ist jedes Byte Speicherplatz pure Verschwendung. <a title="twitter.com" href="http://twitter.com/csickendieck/status/18540730905">Und bevor ich es vergesse</a>: </p>
<p><strong>Wer 101 Leitlinien für die digitale Welt als Klickstrecke auf 21 Seiten verteilt, wird noch nicht einmal als Gesprächspartner ernstgenommen.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/aC2-KMPmaAA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Bulo bittet um Mithilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 10:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Das wird doch wohl locker zu schaffen sein…  Mach mit, folge Bulo…  <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/JPhkIKgj71M/">Bulo bittet um Mithilfe</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="" border="0" alt="" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/bulo_mio.jpg" width="550" height="489"/></p>
<p>Das wird doch wohl <strong>locker</strong> zu schaffen sein… <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> <a title="twitter.com" href="http://twitter.com/derbulo">Mach mit, folge Bulo</a>… <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/JPhkIKgj71M" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Meldung des Tages</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 11:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andrej Holm]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
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		<category><![CDATA[§129 StGB]]></category>

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		<description><![CDATA[Anne Roth schreibt: Wir haben heute Abend die Nachricht erhalten, dass der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof das Verfahren nach §129 StGB gegen Andrej Holm am 5. Juli nach §170, Abs. 2, S.1 StPO, eingestellt hat. Ich denke, niemand kann auch nur im Ansatz nachvollziehen, was es hei&#223;t, vier Jahre lang tagaus, tagein &#252;berwacht zu werden, was <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/F71rpa7OFJo/">Meldung des Tages</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="annalist.noblogs.org" href="http://annalist.noblogs.org/post/2010/07/11/einstellung">Anne Roth schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Wir haben heute Abend die Nachricht erhalten, dass der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof das Verfahren nach §129 StGB gegen Andrej Holm am 5. Juli nach §170, Abs. 2, S.1 StPO, eingestellt hat.</p>
</blockquote>
<p>Ich denke, niemand kann auch nur im Ansatz nachvollziehen, was es heißt, vier Jahre lang tagaus, tagein überwacht zu werden, was dies für eine unglaubliche Belastung für Familie, Freunde und auch die Kinder bedeutet. Deshalb einfach nur Glückwunsch, ich kann Anne und Andrej nur wünschen, dass jetzt wieder ein <em>normales</em> Leben beginnt.</p>
<p>Es ist unfassbar, was in Deutschland alles möglich ist…</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/F71rpa7OFJo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Firefox 4.0 Beta: Kompatible Addons/Erweiterungen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 09:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Ben Fredericson &#124; CC-Lizenz Vor knapp einer Woche ist die erste Beta vom Firefox 4.0 erschienen. Wie das immer so ist, alle wollen sie haben – nur hinterher gibt es lange Gesichter, weil die Addons nicht mehr funktionieren. Dabei ist es in der Regel der Fall, dass die Addons durchaus funktionieren – selbst beim <p>Weiterlesen <a href="http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/k-Bi1778Px4/">Firefox 4.0 Beta: Kompatible Addons/Erweiterungen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="fox_real" border="0" alt="fox_real" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/fox_real.jpg" width="620" height="381"/><br />Foto: <a title="flickr.com" href="http://www.flickr.com/photos/xjrlokix/">Ben Fredericson</a> | <a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a></p>
<p>Vor knapp einer Woche ist die erste Beta vom Firefox 4.0 erschienen. Wie das immer so ist, <em>alle</em> wollen sie haben – nur hinterher gibt es lange Gesichter, weil die Addons nicht mehr funktionieren. Dabei ist es in der Regel der Fall, dass die Addons durchaus funktionieren – selbst beim Sprung von der Version 3 auf die 4 sind kaum Probleme festzustellen. Man muss halt nur ein wenig <em>tricksen</em>. <a title="stadt-bremerhaven.de" href="http://stadt-bremerhaven.de/firefox-4-0-inkompatible-erweiterungen-installieren/">Caschy hat hier beschrieben</a>, wie man die Kompatibilitätsprüfung per <em>about:config</em> ausschaltet. Als Addon würden sich <strike>die </strike><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/6543/"><strike>Nightly Tester Tools</strike></a> <a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/15003/">Compatibility Reporter</a> empfehlen – <a title="firefox-browser.de" href="http://www.firefox-browser.de/wiki/Kompatibilit%C3%A4t_von_Erweiterungen_anpassen#Kompatibilit.C3.A4t_.27per_Hand.27_anpassen">und hier wird beschrieben</a>, wie man selbst Hand anlegt und die <em>install.rdf</em> der Addons ändert. Ich habe die Beta bereits am Laufen und bis auf zwei Addons funktioniert alles wie gewünscht.</p>
<p> <span id="more-23172"></span>
</p><p>Kompatible Addons, bereits von den Entwicklern für den Firefox 4.0 (Beta) freigegeben:</p>
<ul>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865/">Adblock Plus</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4364/">Adblock Plus: Element Hiding Helper</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/26/">Download Statusbar</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/192490/">Firebug Ultimate</a> </li>
<li><a title="tmp.garyr.net" href="http://tmp.garyr.net/dev-builds/">Tab Mix Plus (Nightly)</a></li>
</ul>
<p><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/search/?q=&amp;cat=all&amp;lver=4.0&amp;pid=1&amp;sort=&amp;pp=100&amp;lup=&amp;advanced=on">Per Suche bei Mozilla direkt lässt sich auch nach kompatiblen Addons fahnden</a> – allerdings ohne Gewähr, da nicht getestet. Ich denke aber, man kann den Jungs und Mädels vertrauen. <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kompatible Addons, von den Entwicklern noch nicht bestätigt – die Addons laufen aber ohne Probleme, wenn die oben genannt die Änderungen vorgenommen werden:</p>
<ul>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/12/">All-in-One Gestures</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/8172/">Bit.ly Creator</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2497/">Cookie Safe</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/134/">Copy Plain Text</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/9609/">Ghostery</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/7369/">is.gd Creator</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4125/">It’s All Text!</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/9549/">Long URL Please</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/52498/">Optimize Google</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/1788/">PopupMaster</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/953/">RefControl</a> </li>
<li><a title="akeller.eu" href="http://akeller.eu/firefox-3-und-das-scuttle-add-on/">Scuttle</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4429/">Secure Login</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2108/">Stylish</a> </li>
<li><a title="blog.technical-life.at" href="http://blog.technical-life.at/2010/02/tiny-tiny-rss-notifier-addon-fur-firefox-3/">Tiny Tiny RSS Notifier</a> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5846/">Yet Another Smooth Scrolling</a></li>
</ul>
<p>Inkompatible Addons:</p>
<ul>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6623/">Better Privacy</a><sup>1</sup> </li>
<li><a title="addons.mozilla.org" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2410/">Xmarks</a><sup>2</sup></li>
</ul>
<p>Wie man sieht, kann man also schon ohne große Probleme die neue Beta genießen. </p>
 <ol class="footnotes"><li id="footnote_0_23172" class="footnote"> Ghostery bietet mittlerweile auch an, beim Beenden, Flash– und Silverlight-Cookies zu löschen. </li><li id="footnote_1_23172" class="footnote"> Sehr schade, aber da wird es bald eine Lösung geben. </li></ol><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/k-Bi1778Px4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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