die Sprache Goethes und Schillers

Las ich letztens, lachte herzlich und ging weiter. Was würden wohl gerade Goethe und Schiller tun, jene die sich die Freiheit nahmen, die Sprache nach ihrem Geschmacke zu formen — ja mit dieser zu spielen, wenn sie denn um die heutigen Grammatik-Nazis wüßten? Jene die da vermeinen eine durch und durch bürokratisierte Sprache mit dem lebendigen Schreibstil dieser Größen Deutscher Gefilde zu vergleichen. Es geht nicht um Fleißpreise, es geht um Kreativität — daß Gesamtbild mag zwar entscheiden, ohne Inhalt jedoch ist auch der schönste Anstrich nur Fassade, ohne angepaßte Fassade kommt es selbst mit ansprechendem Inhalt zum Stilbruch. Ergo, trollt euch. Die Deutsche Sprache kann beispielsweise einen sogenannten Deppenapostroph leichtens verkraften, nicht aber Legionen inhaltsleerer Schwafler, die ihren Grammatik Almanach wie eine Standarte vor sich herführen und somit ihre Geistlosigkeit zementieren.

Hat, Max & Laura Braun

via Michael Fragstein, vimeo

Verfassungsbeschwerde – Nein zur Datensammelkrake “ELENA”

Bis zum 31. März will der “FoeBuD” (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs) beim Bundesverfassungsgericht gegen die zentrale Datenbank “ELENA” Verfassungsbeschwerde einreichen. Hierbei soll nach dem Vorbild der Verfassungsbeschwerde gegen die Verdachtsunabhängige Massen-Datenspeicherung versucht werden, so viele Kläger wie nur irgend möglich in dieser kurzen Zeit zu bekommen. Dazu bietet der “FoeBuD” eine eigene [...]

Cebit 2010 – Sebastian Kummer über zpush

Ingo Ebel sprach auf der Cebit 2010 mit Sebastian Kummer von Zarafa über die Open Source Software z-push, die das Active Sync Protokoll unterstützt und Mobile Geräte (wie iPhone, Android …) an Groupware Systeme anbindet.

Download audio file (2010-03-06.RadioTux.Sebastian.Kummer.ZPush.cebit2010.mp3)

Wie spiek ausländisch..

Das Schild muß ich im Schnitt 3mal die Woche sehen..und jedesmal klappen mir die Fußnägel hoch ;)

Parkverbot in der Einfahrt

Parkverbot in der Einfahrt


Upgrade auf Lucid Lynx

Nachdem ich an den Linux-Tagen zu Chemnitz immer wieder der Alpha-Version von Ubuntu 10.04 begegnet bin, wollte ich es doch noch etwas genauer wissen und probierte es zu Hause an meinem neuen Netbook S12 von Lenovo aus. Den “produktiven” Rechner wollte ich dazu nicht verwenden. Dazu tippte ich auf [ALT] und [F2] und befahl dann

update-manager -d

Damit beginnt das System mit der Vorbereitung eines Distributionsupdates. Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich bei der getesteten Version um eine Entwicklerversion handelt, die nicht für produktive Zwecke gedacht ist. Also nur dann nachmachen, wenn ein Testgerät zur Verfügung steht, bei dem es unerheblich ist, wenn es ausfällt.

Der Update selbst dauerte ungewöhnlich lange, über zwei Stunden und es passierten einige Fehler. Die darf es bei diesem Versionsstand auch noch geben.

Schliesslich meldete der Upgrade-Manager, dass der Upgrade nicht durchgeführt werden konnte und nun der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt würde.

Die betraf in meinem Fall wohl bloss die Pakete, die nicht korrekt installiert werden konnte, denn nach wenigen Sekunden bekam ich dann diesen Dialog zu Gesicht:

Damit wurde der eigentliche Abschluss des Upgrades unterbrochen, denn die alten Pakete wurde nicht sofort entfernt. Die habe ich dann per Hand in der Konsole mit den beiden Befehlen

sudo apt-get dist-upgrade und sudo apt-get autoremove

vollständig weggebracht. Ansonsten scheint alles zu funktionieren, ausser dass – wie immer – die Fremdquellen aus der Konfigurationsdatei von APT entfernt oder auskommentiert wurden. Der erste Eindruck wirkt nicht besonders, weil mir persönlich halt die Farbzusammenstellung überhaupt nicht passt. Aber das lässt sich ja leicht ändern, ausserdem ist das Geschmackssache. Ganz schlimm finde ich den halb-transparenten Hintergrund der Standard-Shell. Der passt zu Herren, die sich schminken…

Weiter gefällt mir Thunderbird in der dritten Version, wie sie nun bei 10.04 zur Verfügung steht, nicht. Ich werden dann wohl wieder zurück zu Claws-Mail wechseln.

Ein klein wenig kann ich die verschiedenen Reklamationen aus der Ubuntu-Szene wegen dem neuen Theme und den Farben verstehen. Das ist aber letztlich Geschmackssache und darüber lässt es sich schwer streiten. Schliesslich war das Braun ja auch keine besonders tolle Sache, finde ich. Hingegen verstehe ich das Theater, welches wegen den Fensterbuttons, die nun links statt rechts und dann noch in der anderen Reihenfolge stehen, nicht. Das ist reine Gewohnheit und ob das die Apfel-Leute nun auch so haben, ist mir persönlich ziemlich egal.

Nautilus kann jetzt von Haus aus per F3-Taste zwei Fenster anzeigen, dazu braucht es keine Extra-Installation mehr. Es gibt noch eine ganze Menge Neuerungen auf 10.04, die unter anderem auch im Wiki von ubuntuusers.de beschrieben sind. Üblicherweise mache ich keine Upgrades, sondern installiere das System neu. Das hole ich dann nach, sobald die finale Version da ist. Auf meiner “Arbeitsmaschine”, einem Lenovo ThinkPad R61, werde ich dann wohl auch das komplette System mit Lucid Lynx neu einrichten. Ubuntu 10.04 Lucid Lynx wird wieder eine LTS-Version werden, welche in der Dsktop-Variante während den nächsten drei Jahren mit Updates versorgt wird. Die Server-Variante erhält fünf Jahre lange Sicherheitsupdates.

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F!XMBR für “The BOBs” nominiert

The BOBsEhrlich gesagt, ich musste erst einmal nachschauen, was die BOBs überhaupt sind. Wie vielleicht bekannt, stehe ich mit solchem Lametta auf Kriegsfuß. Die Wikipedia schreibt: The BOBs (Best of the Blogs) sind internationale Weblog-Awards, die seit 2004 jährlich vom deutschen Auslandssender Deutsche Welle vergeben werden. […] Bei den BOBs legt die Deutsche Welle ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Informations- und Pressefreiheit in vielen Ländern der Erde. Ich glaube, an diesem Punkt hinkt der berühmt-berüchtigte sprichwörtliche Vergleich. Man kann F!XMBR und die anderen deutschen nominierten Weblogs nicht mit Kollegen aus China, Ägypten und anderen Teilen der Welt vergleichen. Trotz der Kämpfe rund um Vorratsdatenspeicherung und Netzsperren leben wir in einem Paradies. Selbst der Vergleich F!XMBRs mit den anderen deutschen Blogs hinkt. Nichtsdestotrotz – neben F!XMBR sind noch weitere grandiose Blogs nominiert Ich für meinen Teil werde für Jens Weinreich oder die NachDenkSeiten stimmen. Wer auch abstimmen möchte – hier entlang:)

Unter dem Motto ‘Wir schreiben hier nur, damit die Nachwelt sieht, dass nicht alle so waren’ veröffentlichen die Autoren mit einem Augenzwinkern aktuelle und meinungsstarke Kommentare zu Themen rund um Computer, Kultur, Politik und Gesellschaft.

Das trifft es ganz gut… :)

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