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U900, Japanese Ukulele Duo

:D

[CFT] KDE SC 4.4.0 for FreeBSD.

Hello Internet, We the FreeBSD KDE Team are happy to let you know KDE SC 4.4.0 was released few mins ago, and we’re ready for a public test. Before you ask we don’t want to put KDE 4.4.0 in the ports tree before FreeBSD 7.3 was released. What is new: KDE SC 4.4.0 provide many new features, designed to integrate local and [...]

Polizeiermittlungen zu gewerbsmäßigem Betrug bei Telefongewinnspielabzocke: oft ein hilfloses Trauerspiel

Immer wieder wird in unserem Forum über die Abzocke mit Gewinneintragungsdiensten nach Werbeanrufen berichtet.
Bei den verantwortlichen Abzockern handelt es sich um ein bandenmäßig organisiertes Kartell, das deutsche Outbound-Callcenter zur Telefonwerbung für diese ominösen Dienstleistungen beauftragt. Diese Callcenter terrorisieren nun schon seit Jahr und Tag fast ungestört durch Gesetzgebung und Strafverfolgung die Verbraucher. Die Werbegespräche, mittels derer den Verbrauchern durch arglistige Täuschung Verträge zur "Gewinn"spielteilnahme untergeschoben werden, sowie das weitere Vorgehen der beteiligten "Firmen" erfüllen alle Straftatbestände des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs, im Grunde genommen auch den der Gründung einer kriminellen Vereinigung.

Man sollte also eigentlich meinen, dass Polizei und Justiz angesichts der langen Zeitspanne, seit der diese Betrugsaktionen bereits bekannt sind, den einen oder anderen Anknüpfungspunkt gefunden hätten, um die Verantwortlichen, unter denen sich nicht nur Österreicher, sondern auch Deutsche befinden, dingfest zu machen.

Weit gefehlt. Offenbar ist man nicht nur nicht in der Lage, die Täter ausfindig zu machen. Nein, man verplempert mit zielloser, unkoordinierter Ermittlungsarbeit Zeit und Ressourcen und beschuldigt gern einmal den Falschen.
Heute erhielt der gemeinnützige Verbraucherschutzverein Antispam e.V. bereits zum zweitenmal innerhalb von vier Wochen eine polizeiliche Anfrage. Wir sollen als indirekt Beschuldigte durch ein Betrugskommissariat aus Rheinland-Pfalz befragt werden, da wir angeblich für einen Gewinnspieldienst unberechtigt sechsmal Geld von einem fremden Konto abgebucht hätten.

Dabei stammt die Anschuldigung nicht etwa vom Anzeigenerstatter selbst, denn dieser hatte Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Der ermittelnde Beamte selbst hatte "schnell mal eben" bei Google den Namen des Gewinneintragungsdienstes eingegeben und dort - welch Wunder - unser Internetforum gefunden, weil dieses naturgemäß wegen der vielen Wortmeldungen zu dieser Abzockerei an vorderster Stelle bei Google steht. Dann hat der Beamte unser Impressum aufgerufen, dieses offenbar jedoch auch nicht richtig gelesen, jedoch dort immerhin unsere Faxnummer aufgefunden und uns daraufhin die Anfrage zur Beschuldigtenvernehmung zugestellt. Und zwar mit allen persönlichen Daten der anzeigenden Person, Kontodaten, etc..

Unter den aktiven Personen unseres Vereins befinden sich nicht nur "Normalbürger", sondern auch Juristen und Polizeibeamte. Diese schütteln angesichts so einer Ziel- und Hilflosigkeit nur noch fassungslos den Kopf. Immerhin ist dies beileibe kein Einzelfall, sondern es gab erst kürzlich in einem ähnlich gelagerten Fall eine Beschuldigtenvernehmung unseres Vereinsvorsitzenden im Auftrag einer Hamburger Polizeibehörde. Dabei wäre es in so einem Fall eigentlich ein Leichtes, durch Auskunftsersuchen an die abbuchende Bank den Inhaber des abbuchenden Geschäftskontos zu ermitteln. Tatsächlich stand dieses Unternehmen im aktuellen Fall sogar ausdrücklich auf dem Kontoauszug vermerkt. Ein Blick in das Impressum der betreffenden Webseite hätte hier gereicht, es handelt sich ausnahmsweise einmal nicht um eine Briefkastenadresse, sondern um eine auffindbare Gesellschaft mit Geschäftssitz in Deutschland.

Ob hier mangelndes Engagement, mangelnde Kenntnisse und Fähigkeiten, Überlastung oder sonstige Umstände ausschlaggebend sind, steht zunächst einmal dahin.
Jedenfalls stellt sich die Frage, ob man in Deutschland auf politischer Seite ernsthaft noch glaubt, man könne mit derart schlampiger Arbeit den Kampf gegen die organisierte Wirtschaftskriminalität aufnehmen. Bei diesen Kriminellen handelt es sich um ausgekochte und skrupellose Täter, die nicht nur sämtliche vermeintlichen oder tatsächlichen Rechtslücken ganz genau kennen und ausnutzen, sondern die auch mit allen Mitteln der Verschleierung der Gesellschaftsverhältnisse und Geldbewegungen arbeiten. Will man diesen Sumpf wirklich austrocknen, so braucht es hier fähige, geschulte Beamte und Staatsanwälte, die sich nicht nur im Internet auskennen, sondern die auch Kenntnisse im Verbraucher- und Wirtschaftsrecht aufweisen sollten.

In die Schaffung einer schlagkräftigen Truppe gegen organisierte Wirtschaftskriminalität scheint man in Deutschland jedoch von politischer Seite her nicht wirklich investieren zu wollen. Was nutzen die schönsten Gesetze, wenn ihre Einhaltung nicht konsequent garantiert wird, wenn es zu einer Erosion des Rechts- und Wertesystems kommt? Will man einfach kapitulieren? Meint man vielleicht im Gegenteil sogar, dass die eine oder andere Gaunerei und Abzockerei eigentlich nur gut und gesund sei für den Wirtschaftsstandort Deutschland? Weil hier angeblich "Arbeitsplätze" in der Callcenterindustrie geschaffen werden? Meint man, durch ein liberalistisches, aktives Wegschauen "neue innovative Marketingmodelle" fördern zu müssen?

Diesen Fragen sollte sich die Politik ernsthaft stellen. Der Verein Antispam e.V. hat daher die zuständigen Institutionen informiert und um Stellungnahme gebeten.

Hartz IV verstößt gegen die Menschenwürde (Update)

Das BVerfG in Karlsruhe hat heute nicht nur die Hartz-IV-Sätze für Kinder für verfassungswidrig erklärt, sondern die Hartz-IV-Sätze insgesamt. Bis Ende diesen Jahres muss der Gesetzgeber die Hartz-IV-Sätze neu berechnen. Darüber hinaus müssen dieses Jahr bereits Hilfebedürftigen zusätzlich Leistungen gewährt werden, soweit dies zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums erforderlich ist. Jeder einzelne Satz heute in der Urteilsbegründung war eine Ohrfeige für die Politik und die Medien, die in den letzten Wochen eine schier unfassbare Kampagne gefahren haben.

Einen schönen Gruß an dieser Stelle an die SPD.

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WordPress für Android

Über Falk, der einen Beitrag bei t3n zum Thema Android und WordPress geschrieben hat, stiess ich auf das Thema WordPress auf Reisen. WordPress geniesst bei mir nicht gerade das vollste Vertrauen, es ist aber bis heute noch immer das Blogsystem (oder Mini-CMS), das meinen Bedürfnissen am nächsten kommt und dabei gleichzeitig minimalen Lernwillen abverlangt. Bequemlichkeit und Gewohnheit spielen dabei sicherlich eine grosse Rolle.

Wie dem auch sei; gemäss Falk liefert automattic seit einigen Tagen ein Verwaltungstool für Android-Geräte. Die Software ist kostenlos, steht unter GPL und kann über den Market bezogen werden. Ich habe mir das Teil angesehen und bin mit der Notiz von Falk einverstanden:

Die Entwickler haben sich bei dieser ersten Version zunächst auf Standard-Funktionen beschränkt, die das Blog-Management von unterwegs ermöglichen sollen.

Es ist tatsächlich sehr simpel gebaut, das Stück Software. Damit lassen sich Kommentare verwalten, Seiten pflegen und Beiträge verwalten und erstellen. Allerdings darf man nicht von einer Backend ausgehen, welches von der Standard-Installation bei einem Desktop-Rechner vorliegt. Die Möglichkeiten bei der mobilen, androidschen Version sind stark reduziert. Aber um mal eben ein paar Kommentare zu verwalten oder bei einem Beitrag Fehler zu korrigieren, reicht es. Ich würde aber damit keine Beiträge erfassen und keine editieren, da beispielsweise die mehrfache Nennung von Kategorien nicht möglich ist. Was passiert mit Beiträgen, welchen mehrere Kategorien zugewiesen sind und die nun mit der androidschen WordPress-Version editiert werden? Ein seichtes Gefühl in der Bauchgegend sagt mir, dass es nicht gut ist, damit Beiträge zu editieren. Um aber das Blog vom Spam und dergleichen frei zu halten, passt das Teil.

Kommentare bearbeiten kann man in der ersten Reiterkarte vom “WordPress-Client” für Android. MIt einem Klick auf einen Kommentar sieht man dann den gesamten Kommentar, hier derjenige von Jens zum Artikel RoundCube.

Mit der mittleren Karte sind die Beiträge zu sehen, zu editieren oder man kann auch neue Artikel erstellen. Ich würde da sehr vorsichtig sein.

Es ist durchaus möglich, dass die Software neue Artikel fehlerfrei in das System einfügt und auch bestehende Beiträge ohne Hindernisse editieren kann. Ich lasse mch aber auf den Test nicht auf diesem Blog ein.

Mit der Vorschau der einzelnen Artikel macht es sich die amerikanische Version noch etwas schwer. Unsere Umlaute kommen verkrüppelt an. Dazu gibt es allenfalls Abhilfe, ist für mich aber nicht wichtig.

Und schliesslich lassen sich mit der dritten Reiterkarte die Seiten ansehen und verwalten, beziehungsweise neue erstellen.

Alles in Allem meine ich, dass dieser erste Wurf von WordPress für Android 1.0 ganz gut gelungen ist. Mit der Absicht, unterwegs die wichtigsten Dinge an einem Blog pflegen zu können, entstand eine schlanke und vor allem leicht zu bedienende Software. Auch wenn ich damit keine neuen Beiträge verfassen werde, lasse ich das Teil auf meinem HTC Magic drauf und werde es unterwegs im Bereich der Kommentar-Moderation sicherlich gut einsetzen können.

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