GRUB-Eintrag mit Passwort schützen

Dieser Artikel beschreibt, wie man einen Eintrag im Bootloader GRUB mit einem Passwort gegen einen nicht authorisierten Nutzer schützt.

Eines vorweg: Über den Sinn und Unsinn dieses Hindernisses für einen nichtauthorisierten Nutzer kann man diskutieren. Schließlich wird auch bei einem passwortgeschützten GRUB-Eintrag eine simple Live-CD ausreichen, um sich en passant am System vorbei hineinzubooten, um das System zu manipulieren oder Daten abzugreifen. Auch bei einem Diebstahl der Platte nutzt der Passwortschutz nichts. Der Passwortschutz eines GRUB-Eintrages kann aber da nützlich sein, wo kein physischer Zugriff auf Bootmedien (auch USB) besteht und einem unauthorisiertem Nutzer die Manipulation der Bootoptionen in GRUB verweigert wird.  Unter dem Strich ist es wie mit einem 2 Meter hohen Gartenzaun. Viele potenzielle Eindringlinge können dadurch abgehalten werden, auf das Grundstück zu gelangen. Für den Profi ist diese Hürde nur eine Aufwärmübung.

Dieser Beitrag richtet sich an Nutzer, die notfalls in der Lage sind, einen evtl. auftretenden Fehler selbständig zu beheben, z.B. mit Hilfe einer Live-CD.  Für einen evtl. eintretenden Datenverlust übernimmt der Autor keine Haftung. Das Beispiel demonstriert den verschlüsselten Eintrag eines GRUB (legacy) auf einem System Ubuntu Jaunty Jackalope. Andere Systeme/Versionen sollten ähnlich funktionieren.

Schritt 1: GRUB-Konsole öffnen

Die GRUB-Konsole wird mit Superuser-Rechten geöffnet…

sudo grub

Schritt 2: Passwort  verschlüsseln

In der GRUB-Konsole gibt man nun den Befehl md5crypt ein und wird aufgefordert das zu verschlüsselnde Passwort einzugeben. GRUB spuckt darauf die verschlüsselte Sequenz des Passworts aus:

grub> md5crypt
Password: *********
Encrypted: $1$vyCgQ/$TtqzYTR1W6H5aE25VPiWO/

Vorsicht bei der Nutzung von Sonderzeichen! Wer hier Sonderzeichen wie “#” eingibt, bekommt später Probleme bei der Authentifizierung, da GRUB von einem amerikanischen Tastaturlayout ausgeht. Bitte auch beachten, dass das Passwort nur einmal abgefragt wird und nicht bestätigt werden muss. Wer hier die falsche Abzweigung nimmt, sperrt sich selber aus!

Schritt 3: GRUB-Eintrag in /boot/grub/menu.lst ändern

Die Verschlüsselung per Passwort kann für jeden einzelnen Eintrag seperat erfolgen. So kann man nur ausgewählte Einträge schützen (z.B. Rescue boot mode) und sogar verschiedene Passwörter verwenden. Mit Superuserrechten und seinem Lieblingseditor (hier: vi) öffnet man die Datei /boot/grub/menu.lst. Für Ubuntu:

sudo vi /boot/grub/menu.lst

Unter der Zeile “initrd” des zu schützenden Eintrages fügt man dann den mit rot hervorgehobenen Textbaustein ein (wobei natürlich die individuelle, durch md5crypt erzeugte Sequenz eingefügt werden muss). Nach der Änderung könnte der Eintrag dann so aussehen:
title           Karmic Koala , kernel 2.6.26-2-686
root            (hd0,0)
kernel          /boot/vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/hda1 ro quiet
initrd          /boot/initrd.img-2.6.26-2-686
password --md5  $1$vyCgQ/$TtqzYTR1W6H5aE25VPiWO/

[UPDATE:] Bei manchen Betriebssystemen kann es passieren, dass im Zuge der Installation eines neuen Kernels der Eintrag in /boot/grub/menu.list überschrieben wird und der Passwortschutz damit flöten geht.

Schritt 4: Absicherung und Neustart

Bevor man diesen Schritt tut, sollte man sich sicher sein, dass man in der Lage ist, einen evtl. auftretenden Fehler beheben zu können, indem man sich z.B. mit einer Live-CD hineinbootet, um den GRUB-Eintrag entsprechend zu ändern. Evtl. sollte man in Erwägung ziehen, zunächst nicht alle Einträge zu verschlüsseln, um auch ohne CD Zugang zum System zu haben, um einen etwaigen Fehler zu korrigieren.  Nach dem Neustart kann -zumindest über GRUB – das System über den entsprechenden Eintrag nur noch nach Eingabe des Passwortes gebootet werden. Ein englischsprachiges Howto inklusive einer Diskussion über den Sinn und die Grenzen des Passwortschutzes findet ihr hier.


verschlüsselter USB-Stick mit Fingerabdruck

Sodala, heut gibts mal wieder eine anspruchsvolle Frage und ich bin jetzt schon gespannt auf die Antworten :)

Bei einer google-Recherche vielen mir viele alte threads in anderen foren auf in welchen es um USB-Sticks ging welche die Daten selbst verschlüsseln und als Schlüssel einen Fingerabdruck benutzen. Wichtig hierbei ist das sowohl Ver-/Entschlüsselung als auch der "Login" komplett in der Hardware des sticks ablaufen und er somit 100% OS-Unabhängig ist.
In den alten Threads las man nur "gibts (noch) nicht", "wurde von Hersteller XYZ angekündigt" und ähnliches. Diese Threads waren von 2005 - 2006.

Also meine Frage: Wie sieht es heute aus?

Gut ist..

..wenn man abends eine ruhige Ecke in einem Gewerbegebiet zum Parken findet. Extra noch 2mal vor und zurück gefahren, weil alles verharscht und eine Spur gemacht, um morgens da wieder weg zu kommen.
Schlecht ist, wenn man dann um 4.00 aufsteht und festsitzt. Noch schlechter ist, wenn man weder Sand, Salz, noch eine Schaufel hat, um sich zu befreien. Gut ist, wenn vom nebenliegenden Betriebshof jemand kommt und eine Schaufel anbietet. Schlecht ist, auf nüchternen Magen und mit einem halben Kaffee im Bauch eine 10cm dicke Eisdecke zu zerhacken. Gut ist, einen ganzen Meter zurückstoßen zu können. Schlecht ist, dann wieder festzusitzen. Gut ist, wenn der Nachbar mit einem 7,5-Tonner und einem Tampen zur Hilfe eilt, weil man ihn mit dem Motorengebrülle aus dem Bett geworfen hat. Schlecht ist, wenn der Tampen zu morsch ist, um 40 t anzuziehen. Gut ist, wenn der Nachbar einen Zentner Salz aus seiner Fischbude holt und die Räder freistreut, bis man wieder Strasse unter den Achsen hat. Schlecht ist, wenn man durch diesen Mist 2 Stunden verloren hat.
Offensichtlich waren die Reifen zu warm, so daß sich der Zug in die Eisdecke eingeschmolzen hat. Ich bin also wie ein Wilder zum CTA geknistert, nachdem ich die Schaufel zurückgebracht habe, hab den Container eingecheckt, ab in die Box, den 40″ runter, umbauen auf 20″, den rauf und ab die Post nach Celle.
Termin war eh erst um 10.00, ich war um 9.30 da und hatte ja so noch Zeit mitgebracht. Dummerweise kam der 8.00-Container zu spät, so daß ich jetzt um die Ecke in einem Gewerbegebiet stehe und auf das Telefon warte, um rüber zu fahren.
Ich hasse es, wenn der Tag so beginnt..

Update
Es ging genau so weiter, wie es anfing. Völlig vereistes Gelände, rückwärts über 100° Winkel in eine Halleneinfahrt. Da half nur brutale Gewalt, viel Schwung und dabei beten, daß man nicht teuer irgendwo hängenbleibt. Raus gehts im 120° Winkel über blankes Eis auf die gleiche Art.. Drückt mir die Daumen..

Celle Gewerbehof

Celle Gewerbehof

Blick über den linken Spiegel

Blick über den linken Spiegel

Da gehts raus

Da gehts raus


Hier gibts seit 2 Wochen kein Streusalz mehr, das ist deutlich zu merken..

100 Tage Glückseligkeit

dreampair

Es war eine Liebesheirat. 100 Tage Schwarz-Gelbe Koalition liegen nun hinter uns – und ich muss ehrlich gestehen, was ich bisher gesehen habe gefällt mir außerordentlich gut. Die christlich-liberale Koalition als Desaster zu bezeichnen, wäre noch harmlos ausgedrückt. Selten haben Politiker ihre Unfähigkeit derart zur Schau gestellt, wie Angela Merkel, Guide Westerwelle und ihre Getreuen in den letzten Monaten. Solange das Schwarz-Gelbe Chaos weiter unser Land beglückt, kann es nicht allzu viel zerstören. Man muss solche Dinge auch einmal positiv sehen.

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RadioTux@HoRadS #91

Etwas dezimiert wegen Streik und Stress betreiten “nur” Marc und Ingo die Sendung über PHP, Wavealternativen, Browser wie Internet Explorer und Firefox, Jabberserver und nur mit ganz wenig Mobile.

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Links:

Wave zur Sendung 91.

Musik:

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