Am liebsten schreibe ich per Füllfeder auf Papier und zeichne sehr gerne mit Buntstiften. Das kommt bei mir am besten an. Aber manchmal hilft nichts; da muss es halt doch digital sein. Und dann nutze ich natürlich eine freie Software aus dem Hause Sun Oracle, nämlich OpenOffice.
Und dazu gibt es eine ganze Menge Clips, die sich dann natürlich auch für andere Anwendungen wie Inkscape und dergleichen nutzen lassen. Die Clips stammen aber nicht aus dem OpenOffice-Projekt. Da ich erst sehr spät, nämlich nach fast fünf Jahren, in denen ich mit Ubuntu oder Debian arbeite, auf das Paket openclipart gestossen bin, bin ich umso mehr überrascht. Denn die Vielfalt ist ganz beachtlich, finde ich. Installieren lässt sich Open ClipArt ganz einfach:
sudo apt-get install openclipart
Die Bilder – und je nach dem noch einige zusätzlich benötigten Pakete – sind nach der Installation unter diesem Pfad erreichbar:
/usr/share/openclipart/png
oder für die svg-Bilder im Verzeichnis svg. Im OpenOffice Writer findet man die Clips unter Extras / Gallery. Aber es ist natürlich auch möglich, in den Verzeichnissen zu stöbern. Das geht mit fast jedem Bildbetrachter. Ich benutze dazu noch gerne gthumb, weil die Stöberfunktion einfach zu bedienen ist.

Falls die Clips per Nautilus betrachtet werden sollen, ist es sinnreich, sich einen entsprechenden “weichen” Link auf den Desktop oder das Home-Verzeichnis zu legen:
ln -s /usr/share/openclipart/ Desktop/ClipArt
Im Wiki von ubuntuusers.de gibt es eine Seite mit vielen Informationen dazu. Das Wichtigste dieser “Bildersammlung” ist aber die rechtliche Grundlage; man darf nämlich die Bilder völlig frei nutzen:
Die Open Clip Art Library ist eine Sammlung von Cliparts, also kleinen Bildern und Grafiken, die frei genutzt werden können. Alle Bilder stehen unter der Creative Commons Public Domain Lizenz. D.h. alle Bilder dürfen ohne Ansprüche des Erstellers für alle Zwecke genutzt werden.
In der Sammlung gibt es einige recht witzige Bildchen. Zum Beispiel tux-clemente und noch Weitere. Es lohnt sich wohl, sich da ein bisschen durchzuhangeln.

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