Falls man mal Anhänge aus Tausenden Mails extrahieren will, hilft das Tool ripMIME weiter.
Dies ist der letzte Blogeintrag im Jahr 2008 (hatte zwar ein paar mehr geplant, bin aber nicht dazu gekommen), deshalb wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009!
Viele der Probleme, seine Anonymität trotz Nutzung von Tor zu
verlieren, werden laut Dingledine durch die Nutzung des Browsers
Firefox
und dem Addon Torbutton behoben:
Vor allem Javascript-Reloads nach ein/aus-schalten Tors und Gefahren durch
Flashanimationen die wahre Identität zu offenbaren, seien dadurch behoben.
Dingledine riet daher ausdrücklich, Tor nicht mit anderen Browsern und ohne Torbutton
zu nutzen. Eine weitere sichere Möglichkeit sei die Nutzung der Incognito-LiveCD, die sich
innerhalb von Windows-Betriebssystemen via Qemu starten lasse, und alle mitgelieferten
Programme für die anonyme Nutzung via Tor vorkonfiguriert liefere.
Die Möglichkeiten, dass darüber hinaus Tor-ServerbetreiberInnen die
Identitäten der BenutzerInnen herausfinden können, schienen (imho) vor
allem theoretischer Natur zu sein und allesamt zumindest erheblichen Aufwand zu
bedürfen.
Tag 2 beim diesjährigen Chaos Communications
Congress - und die bisherige Bilanz lautet: Voller geht
kaum! Die Vorträge sind noch überfüllter als
letztes Jahr, und es beginnt stressig zu werden... und das
für alle Beteiligten: Die Medical Unit ist pausenlos damit
beschäftigt, in Gängen und Eingangsbereichen sitzende
ZuhöhrerInnen zu vertreiben - was auf Dauer durchaus
beide Seiten nervt. Nicht nur die Dauertickets sind inzwischen
ausverkauft,
auch gibt es keine Armbändchen mehr, wie Fefe schreibt. Letzteres ist
sicherlich zu verschmerzen, Tickets gab es offensichtlich auch einfach
zu viele.
Besser als im letzten Jahr ist auf jeden Fall das w-lan vor Ort,
die Verbindungen halten sich (derzeit immerhin noch) sehr
stabil.
Medical-Unit: Macht den Eingangsbereich frei, das ist ein
Fluchtweg.
Die Häfte der Leute geht, Medical-Unit geht weiter.
1er der Stehengebliebenen: Na der war ja erfolgreich.
2er der Stehengebliebenen: What did this guy say?
Das Video ist schon eine Weile online, trotzdem soll es auch noch einmal an dieser Stelle lobend erwähnt
werden: Der Howcast-Clip
»How To Circumvent an Internet Proxy«
bietet in nur vier Minuten einen Schnellkurs, wie man (staatliche) Zensur umgehen kann: Durch die Benutzung
offener Proxies, oder auch der Anonymisierungssoftware Tor bspw.
in Verbindung mit dem Tor Browser Bundle. Ein gewagtes
Unternehmen, das alles in unter fünf Minuten - inkl. Erläuterung, was ein Proxy überhaupt macht -
unterzubringen. Aber es hat funktioniert, und es ist sehr gut (und auch DAU-fähig) geworden:
Durch meine doch etwas gesteigerten sportlichen Aktivitaeten, war es langsam mal an der Zeit, dass ich mir ein bisschen mehr Sportbekleidung zulege. Nachdem ich ein wenig rumgeschaut habe, waren mir Adidas/Puma/Nike und Co zu teuer. Mein Bruder hat mich auf Ullmax-Sportbekleidung hingewiesen. Er selber hatte schon ein paar Polos und war damit hochzufrieden. Daher habe ich mich einfach mal dazu durchgerungen und mir 2 Ullmax Trojaner gekauft.
Die Verarbeitung der beiden ist sehr gut: saubere Naehte, angenehmer Stoff. Die Eigenschaften beim Sport sind auch angenehm. Der Feuchtigkeitstransport vom Koerper weg funktioniert hervorragend. Das Shirt aussen war pitschnass nach dem Joggen und Kraftsporteinheiten. Der Kragen steht auch hier, wie beim Poloshirt, ausreichend geschlossen hoch. Der Preis von 24E/Trojaner ist meines Erachtens durchaus in Ordnung.
FreeBSD läuft seit einiger Zeit zweigleisig, neben dem aktuellsten (ausser CURRENT versteht sich) 7.0 (auf welches bald 7.1 folgt) ist am 28. November 2008 die neuste und letzte Version der FreeBSD 6er Reihe, FreeBSD 6.4, erschienen.
Die grösste Ãnderung findet sich dabei allerdings nicht hier:
•New and much-improved NFS Lock Manager (NLM) client
•Support for the Camellia cipher
•boot loader changes allow, among other things, booting from USB devices and booting from GPT-labeled devices with GPT-enabled BIOSes
•DVD install ISO images for amd64/i386
•KDE updated to 3.5.10, GNOME updated to 2.22.3
•Updates for BIND, sendmail, OpenPAM, and others
Vielmehr ist es ab sofort möglich FreeBSD nicht nur als CD ISO zu beziehen, sondern auch als DVD ISO mit guten 1.7GB.
Warum allerdings die 1.7GB des 6.4 DVD-ISO mit gzip gepackt wurden und nicht mit BZip, bleibt fraglich. Wenn man schon BSD tools hierzu hat, warum dann nicht auch nutzen?
Nachdem vor kurzem der auf Mozilla-Technologie basierende Mediaplayer Songbird 1.0 erschienen ist, habe ich ihn heute ein wenig getestet.
Das Standarddesign erinnert ein wenig an iTunes, was mir persönlich nicht so gefällt. Songbird lässt sich allerdings leicht anpassen, sodass ich eine Amarok-ähnliche Listendarstellung der Playlist ausgesucht habe. Auf der Addon-Seite gibt es weitere Ansichten und Designs, die sich direkt aus Songbird heraus installieren lassen.
Da Songbird viel mit Firefox gemeinsam hat, kann man im Player neue Tabs öffnen und Webseiten aufrufen. Außerdem lässt er sich auch durch Addons erweitern (z.B. Adblock).
Positiv überrascht war ich von der Geschwindigkeit von Songbird. Meine Musik wurde um einiges schneller erfasst als von Amarok.
Mit dabei sind auch Unterstützung von last.fm und die Anzeige von kontextbezogenen Informationen zum aktuell gespielten Stück (Beschreibung des Interpreten, Bilder mit Slideshow, Videos).
Ein cooles Feature ist auch, dass Songbird Mediendateien in RSS-Feeds (z.B. von Podcasts) erkennt, direkt in einer Liste anzeigt und die Dateien zum Download anbietet.
Was mir bei Songbird allerdings noch fehlt, ist eine Warteschlange in die man Lieder der Playlist einreihen kann, sodass diese als nächstes gespielt werden (anstatt die Playlist von oben nach unten oder zufällig durchzugehen). Auch Unterstützung des Systemtray wäre nicht schlecht, da so nur unnötig Platz in der Fensterleiste verschwendet wird.
iTunes-ähnliches Auswahlmenü
listenartige Playlist und Slideshow
Addonseite in integriertem Browser
Anzeige von Podcasts
Songbird hat viel mehr Features als ich vorher immer gedacht habe und läuft sehr stabil. Es ist eine echte Alternative zu Amarok, iTunes und Co.
Ich bleibe jedoch weiterhin bei Amarok, da ich mich daran gewöhnt habe und es doch ein bisschen mächtiger ist. Demnächst (hoffentlich noch dieses Jahr) müsste Amarok 2.0 erscheinen, ein kompletter Rewrite für KDE4. Darauf bin ich schon richtig gespannt.